Winterzauber

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zwischen Status 1.1.2021

Freitag 1.1.2021

Es ist schon komisch nicht mehr  2020 sondern 2021 zu schreiben.

Eigentlich hätte ich heute keinen Bericht geschrieben, weil ich heute Nachmittag erst wieder nach Auders gekommen bin. Jetzt Sitz ich aber doch hier und bin irgendwie in Schreibstimmung.

Ich war ja tatsächlich 2 Wochen in Erding und muss zu geben, in den ersten Tagen war es schon noch ungewohnt mit meinem Bruder und meiner Mama in der Wohnung zu leben. Ich hätte es echt nicht gedacht aber mir ist Auders schon nach 2 Tagen ein bisschen abgegangen.

Ich hatte total schöne Weihnachtstage, auch wenn sich es ohne Schnee nicht wirklich danach angefühlt hat. Ich  hoffe, dass es bei euch auch so angenehm und schön war. In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester wahr ich die meiste Zeit mit meinem Bruder beim Papa. Dort hatten wir total entspannte Abende in denen wie sehr viel TAC gespielt haben. Das Spiel TAC ist so ähnlich wie Mensch ärgere dich nicht, nur das man nicht mit einem Würfel sondern Karten spielt. Zusätzlich ist man immer in Zweierteams. Ich kann dieses Spiel wirklich nur empfehlen. Es ist leider nicht ganz billig, aber wer ein wenig handwerkliches Geschick mit bringt, kann sich das Spielbrett auch selber bauen und die Karten dazu bestellen. So haben wir das damals jedenfalls gemacht. Es ist wirklich ein super lustiges und spannendes Spiel, dass sogar mein Papa mit uns spielt, obwohl er Spiele eigentlich gar nicht mag.

Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich bevor ich gefahren bin, hoffte Kathrin wieder sehen zu können und man glaubt es kaum, wir konnten uns wirklich im sicheren Rahmen treffen. So haben wir also einen echt lustigen  Sushi Abend und ein entspanntes Silvester miteinander gehabt. Zwischen durch war ich auch mal eine Nacht bei ihr und wir hatten wirklich viele schöne Abende.

Die Heimfahrt heute nach Auders war einfacher als gedacht. Ich persönlich mach mich da ja nicht so verrückt aber viele in meinem Umfeld meinten, dass ich überhaupt nicht nach Österreich rein komme. Am Ende wurde ich an der Grenze gefragt, wo ich hin will und ich sagte ,, Pitztal, weil ich dort arbeite“.  Der Polizist wünschte mir noch eine gute Fahrt und ich war in Österreich. Wie gesagt, es gab absolut keine Probleme und mein Bauchgefühl hatte recht, dass ich mich jetzt nicht von den anderen beunruhigen lassen soll.

Ich glaube ich hab jetzt alles erzählt was ich erzählen wollte und mach mir jetzt noch ein schönes Wochenende. Am Montag geht es wieder regulär mit Woche 7 weiter. Ich wünsche euch bis dahin noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund. :)

 

 

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Winterzauber

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zwischen Status 1.1.2021

Freitag 1.1.2021

Es ist schon komisch nicht mehr  2020 sondern 2021 zu schreiben.

Eigentlich hätte ich heute keinen Bericht geschrieben, weil ich heute Nachmittag erst wieder nach Auders gekommen bin. Jetzt Sitz ich aber doch hier und bin irgendwie in Schreibstimmung.

Ich war ja tatsächlich 2 Wochen in Erding und muss zu geben, in den ersten Tagen war es schon noch ungewohnt mit meinem Bruder und meiner Mama in der Wohnung zu leben. Ich hätte es echt nicht gedacht aber mir ist Auders schon nach 2 Tagen ein bisschen abgegangen.

Ich hatte total schöne Weihnachtstage, auch wenn sich es ohne Schnee nicht wirklich danach angefühlt hat. Ich  hoffe, dass es bei euch auch so angenehm und schön war. In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester wahr ich die meiste Zeit mit meinem Bruder beim Papa. Dort hatten wir total entspannte Abende in denen wie sehr viel TAC gespielt haben. Das Spiel TAC ist so ähnlich wie Mensch ärgere dich nicht, nur das man nicht mit einem Würfel sondern Karten spielt. Zusätzlich ist man immer in Zweierteams. Ich kann dieses Spiel wirklich nur empfehlen. Es ist leider nicht ganz billig, aber wer ein wenig handwerkliches Geschick mit bringt, kann sich das Spielbrett auch selber bauen und die Karten dazu bestellen. So haben wir das damals jedenfalls gemacht. Es ist wirklich ein super lustiges und spannendes Spiel, dass sogar mein Papa mit uns spielt, obwohl er Spiele eigentlich gar nicht mag.

Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich bevor ich gefahren bin, hoffte Kathrin wieder sehen zu können und man glaubt es kaum, wir konnten uns wirklich im sicheren Rahmen treffen. So haben wir also einen echt lustigen  Sushi Abend und ein entspanntes Silvester miteinander gehabt. Zwischen durch war ich auch mal eine Nacht bei ihr und wir hatten wirklich viele schöne Abende.

Die Heimfahrt heute nach Auders war einfacher als gedacht. Ich persönlich mach mich da ja nicht so verrückt aber viele in meinem Umfeld meinten, dass ich überhaupt nicht nach Österreich rein komme. Am Ende wurde ich an der Grenze gefragt, wo ich hin will und ich sagte ,, Pitztal, weil ich dort arbeite“.  Der Polizist wünschte mir noch eine gute Fahrt und ich war in Österreich. Wie gesagt, es gab absolut keine Probleme und mein Bauchgefühl hatte recht, dass ich mich jetzt nicht von den anderen beunruhigen lassen soll.

Ich glaube ich hab jetzt alles erzählt was ich erzählen wollte und mach mir jetzt noch ein schönes Wochenende. Am Montag geht es wieder regulär mit Woche 7 weiter. Ich wünsche euch bis dahin noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund. :)

 

 

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Einen guten Start 2021

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Woche 6

Montag 14.12.2020

Guten Morgen guten Morgen sonniger Montag.

Man kann es kaum glauben, aber heute hat tatsächlich die 6te Woche für mich im wunderschönen Pitztal begonnen. Es ist wirklich ein wunder, wie schnell die Zeit vergangen ist. Nächsten Samstag fahr ich schon wieder nach zurück ins Bayern Land,

um dort Weihnachten mit einer Familie zu Feier. Auch wenn es hier wahnsinnig schön ist und ich mich total wohlfühle ,freue ich mich wirklich darauf mal wieder meinen Bruder, meine Mama und meinen Papa zu sehen. Vielleicht funktioniert es auch mal, das ich mich mit Kathrin treffen kann ( Kathrin ist eine sehr, sehr gute Freundin von mir). Durch Corona kann ich halt so gut wie niemanden meiner freunde treffe, genau so wie ihr wahrscheinlich. Des finde ich schon ziemlich schade, aber was soll man machen. Glücklicherweise, gibt es ja heutzutage das schöne und praktische Internet, mit dem man sich halt dann Virtuell treffen kann. Jetzt kommen wir aber mal zurück zu heute und der Arbeit. Die Wand, die wir am Freitag angefangen haben zu Fliesen, ist ja nicht ganz fertig geworden und so hab ich heute ganz alleine weiter gemacht. Ich wurde heute fast verrückt mit diesen Sch ………. Fliesen. Entweder habe ich sie 2 mm zu dick oder zu dünn angeschnittenen, zu viele Kleber aufgetragen oder die komplett schiefe Wand ist mir in die Quere gekommen. Ich will gar nicht verraten wie viele Fliesen ich heute verschnitten habe. Fertig bin ich aber leider immer noch nicht geworden, aber immer Positiv denken. Ich kann ja Morgen weiter üben. Ich muss echt noch einen Zahn zu legen, weil wenn wir das WC machen, darf des nicht so unsauber aussehen. Glücklicherweise kommt vor die Wand und die Ecken der Schrank drüber, dann sieht man die kleinen Marlöchen nicht mehr so stark ;) Erwähnenswert wäre noch die Kaffeepause um 10: 45 Uhr, weil ein Bericht in dem die Kaffeepause nicht erwähnt wurde, ist meiner Meinung nur ein halber Bericht. Nach dem Mittagessen um 14:45 wollte ich noch kurz zum dm fahren um Shampoo, Duschgel und so eine Zeug zu kaufen. Normalerweisen sind des nur um die 5 Km, aber wenn man die hälfet des Weges im Stau steht, dann können 5 km ganz schön lang sein. Am Abend haben wir dann Brotzeit oder auch Marend, wie man des in Tirol so schön sagt, gemacht und danach hab ich das erste mal ein Vereinsmitglied kennen gelernt. Ich hoffe, dass ich nach und nach, die Gesichter zu den Namen noch kennen lernen werde. Also an alle die mit dem Franz ab und zu mal Skypen, sagt einfach beschied, dann schau ich auch mal in die Kamera :) Ich werde aber jetzt noch meinen Bruder anrufen und schauen was er so schönes an Blödsinn zu erzählen hat, also für Heute schon mal gute Nacht und bis Morgen.

 

 

 

 

 

Dienstag 15.12.2020

Heute war wieder so ein Tag an dem ich wie ein Flummi in der Früh aus dem Bett gesprungen bin. Ich hab euch ja Gestern schon von meiner neuen Erfahrung mit den Fliesen erzählt und heute konnte es mit neuer Motivation weiter gehen. Es ging um kurz nach 8 Uhr gleich los.

Als erstes bereitete ich meine ganzen Materialien vor und rührte den Fliesenkleber an. Ich hab mir heute vorgenommen ganz, ganz ordentlich zu Arbeiten, weil der Franz scherzhaft meinte, dass das jetzt meine Prüfung fürs Fliesen verlegen wäre :) .

Die erste reihe konnte ich mit ganzen Fliesen fliesen und bei der Reihe in der Ecke musste ich die Fliesen zurecht schneiden. Klingt nicht schwer aber es war schon eine Pfrimelei, weil die Wand schief war und so musste man ungefähr jede Fliese Schräg mit nur 2 oder 3 mm unterschied abschneiden.

Ich hab irgendwann den Dreh raus bekommen und mit guter Musik im Hintergrund läuft es auch gleich besser.

ES hat nach einer gewissen zeit sogar wirklich Spaß gemacht obwohl die Fliesen noch nicht meine Besten Freunde wahren, aber als Fliesenlegerin zu Arbeiten würde ich trotzdem nicht machen. Gegen Mittag war ich fertig sogar und ziemlich Zufrieden.

Zwischendrin ist vom Maberger die Holzlieferung gekommen, die wir für den Fußboden im Meditationsraum brauchen und danach ist sogar noch die Perlmit Dämmung gekommen, was am ende heißt, wir können Morgen anfangen den Boden zu verlegen. Ich hab euch ja schon mal vor längerer Zeit erzählt, dass mein Ziel nach dem Praktikum eine Lehrstelle oder ähnliches sein soll.

Nach dem Mittagessen hab ich deshalb mal bei mehreren Tischlereien angerufen und gefragt ob ich mir den Betrieb mal anschauen kann und ob sie Lehrlinge im Moment nehmen.

Die dritte Tischlerei hat mich herzlich am Telefon begrüßt und nach dem ich ihnen einen Kurzen Einblick in die derzeitige Situation mit dem Auszeitahaus und so gegeben hatte, meinten die Frau am Telefon gleich, dass ich ihnen Anfang Januar eine Bewerbung schicken soll und ende Januar vorbei kommen kann. Das hat mich echt glücklich gemacht, weil es normalerweise ziemlich viel Mut von mir brauch, sich für etwas langfristiges zu entscheiden und es dann auch wirklich in die Hand zu nehmen.

Es steht noch nicht zu 100 % fest, dass ich wirklich einen Tischler Ausbildung mache, aber ich kann es mir schon gut vorstellen.

Natürlich hab ich es dem Franz in null Komma nichts erzählt und auch gleich meinen Papa angerufen. Am Nachmittag hab ich als Weihnachtsgesteck einen Briefständer aus Holz gebaut, damit der Freund von meiner Mutter mal die Möglichkeit hat den Krempel auf dem Esstisch einzusortieren, besser gesagt die ganzen Zeitschriften und Briefe die Dort immer liegen.

Die Idee mit dem Briefständer kam um ehrlich zu sein nicht von mir aber schlecht ist sie trotzdem nicht. Ich tu mir mit Weihnachtsgeschenken immer so schwer, weil wir alle um ehrlich zu sein sowieso schon viel zu viel unnötigen Krempel haben und an jedem Weihnachten, Geburtstag, Oster, ect. wieder was dazu kommt.

Das kennt ihr bestimmt auch.

Am Abend hab ich mich jedenfalls nach eine Langen und heißen Dusche, in mein Bett gekuschelt und irgend so eine Verrückte Serie geschaut, den Bericht hab ich nicht mehr geschrieben weil der Laptop einfach zu weit von meinem Bett entfernt war und es außerdem auch an der Motivation gefehlt hat.

Hab ich euch eigentlich schon erzählt , dass ich mir für Weihnachten einen neuen Laptop bestellt habe. Es könnte also passieren, dass ich mit meinem neuem Surface gar nicht mehr aufhöre an meinen Berichte zu schreiben, weil wer kennt es nicht, wenn was neu ist macht man viel mehr damit. Der Tag war jedenfalls wirklich schön und ich bin schon gespannt, was der Tag Morgen so mit sich bringt.

 

 

Mittwoch 16.12.2020

Halli hallo sonniger Mittwoch. Wir sind gestern ja fertig mit de Fliesen fertig geworden und konnten heute mit dem Boden im Meditationsraum anfangen.

Wir sind noch nicht mal an unserem Arbeitsplatz gewesen, als wir schon um 8:20 vom Peter auf einen Kaffee eingeladen wurden.

Es ist doch kaum zu glauben, wie man auch ohne zu arbeiten an seinen Kaffee kommt. Um kurz nach 9 Uhr ging es dafür aber dann richtig los. Wir haben die Latten, die unter die Fußbodenleisten kommen ins Wasser gebracht und grob befestigt.

Danach ginge es dann mit dem Auto runter zur Gemeinde, weil Franz seine Lebensbestätigung abholen und in die Schweiz schicken musste. Franz erzählte mal, dass in Hamburg 7 Jahre in Mann Tot in seiner Wohnung gelegen ist, aber keiner etwas mit bekommen hat und deshalb muss er sich jetzt jedes Jahr in der Schweiz melden, um zu bestätigen, dass er noch am Leben ist. Irgendwie bisschen verrückt, aber eigentlich ist das gar nicht so eine schlechte Idee, auf der anderen Seite, würde das hier in Auders bestimmt nicht passieren, weil es viel zu viele neugierige Nachbarn und natürlich auch euch gibt.

Nach dem wir auf jedenfalls in der Gemeinde und noch kurz beim MPreis waren, ginge es gleich wieder nach Auders, wir hatten ja noch einigen zu tun.

Wir verlegten also den Holzboden und haben ihn mit der Perlite-Schüttung Dämmung unterfüttert.

Falls jemand nicht weiß, was das Perlit genau ist, es sind ganz viele kleine Kügelchen aus Vulkanstein oder so ähnlich und wenn man umgeben von Perlit ist, kann es passieren, dass man sich wieder wie ein Kleines Kind im Sandkasten fühlt. ;) Eine Tamina ist natürlich ganz Professionell mit dem Material umgegangen und ist nicht in einen Alten Kindheitstraum zurück gefallen…. ;) ;) :).

 

Nach dem Mittagessen hab ich mich jedenfalls hingesetzt, um den Bericht von Gestern nach zu schrieben, weil ich Heute Abend noch Besuch bekomme, auf den ich mich schon sehr freue und deshalb keine Zeit habe. Und so sitze ich jetzt hier am Esstisch, der Franz werkelt unten noch weiter und ich Tipp, mit guter Musik im Hintergrund ein Wort nach dem anderen:).

Um 16 Uhr gibt es heute Kaffee und noch irgend so ein Süßes Gebäck, dass wir heute vom Bäcker mit genommen haben, weil man gönnt sich ja sonst nichts. Ich freue mich jetzt schon auf die Nachmittägliche Kaffeepause und vor allem auf heute Abend. Morgen geht es wieder Weiter und ich wünsch euch noch einen ganz, ganz schönen Nachmittag und gemütlichen Abend.

Bis Morgen.

 

 

Freitag 19.12 2020

Guten Morgen guten Morgen lieber Freitag. Ich habe euch gestern ja schon erzählt, dass es heute Nachmittag zum Nachbarn geht, um ihm beim anschließen der Fotovoltaikanlage zu helfen. Weil wir aber ausgemacht hatten, dass ich erst gegen 13 Uhr mit dem Sohn vom Peter nach komme habe ich davor noch ein paar Kleinigkeiten im Haus erledigt. Nach dem ich bis 13 Uhr herumgewerkelt hab ging es ans Kochen vom Mittagessen. Franz ist ja schon gegen 11 Uhr mit dem Peter runter zum Holzi gefahren um schon mal die vorarbeiten zu erledigen. Nach dem ich meine Bratkartoffeln aufgegessen hatte bin ich mit dem Sohn vom Peter auch runter gefahren. Als wir ankamen war da eine Hektik und ein Gewusel, das kann man sich kaum vorstellen. Ich hab mir von Anfang an vorgenommen mich davon nicht anstecken zu lassen und immer ruhig zu bleiben. Ich hab es tatsächlich geschafft und dann ist es eigentlich ganz amüsant gewesen denen zu helfen und zuzuschauen wie sie sich gegenseitig ärgern und anpöbeln. Ich musste mich am Anfang erst mal an den rauen Ton, der in der Scheune herrschte gewöhnen, weil es dann doch manchmal bisschen unangenehm und einschüchternd war, wenn man als einziges Mädchen unter 4 Älteren Männern ist, die manchmal eine bisschen härtere Ausdrucksweise haben, mit Ausnahme vom Franz natürlich. Normalerweise stört mich eine kraftvolle Ausdrucksweise nicht, nur ich bin verunsichert, wenn ich dann unter Menschen, Männern bin, die ich nicht kenne und einschätzen kann, wie ernst sie das jetzt meinen. Nach dem ich mich aber dann auf alles eingestellt hatte, war es halt echt lustig und es ging auch was voran. Wir befestigten noch das dicke Kabel an der Decke und den Verteilerkasten an der Wand. Der Sohn vom Peter und ich brachten dann noch zwei Siloballen hoch zum Peter weil er die als Dankeschön vom Holzi bekommen hat. Am Abend packe ich dann noch meine Sachen für Morgen weil schließlich geht es bis zum 1.1.2021 zurück nach Bayern. Ich freue mich schon richtig drauf.

Ich entschuldige mich schon mal dafür, dass der Bericht erst am 28.12.2020 hochgeladen wurde, nur irgendwie hab ich es über die Weihnachtsfeiertage nicht geschafft. Ich hoffe trotzdem das ihr schöne Weihnachten hatte und wünsche euch schon mal einen guten rutsch ins neue Jahr.

Ihr hört im neuem Jahr wieder von mir, wenn ich zurück in Auders bin. Bis dahin eine schöne Zeit und bleibt gesund.

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Woche 5

Montag 7.12.2020

Was für ein winterlicher verschneiter Montag.

Man glaubt es kaum, aber wir haben von 8:00 bis 12:00 Uhr Schnee geschippt. N

Natürlich haben wir beim Peter zwischen drin eine Kaffeepause eingelegt und auch mal mit den Nachbarn gequatscht. Aber wir waren im Großen und Ganzen wirklich fleißig. Ich bin mir sicher, dass der Muskelkarte morgen nicht lange auf sich warten lassen wird.

Gegen Mittag sind wir nach Landeck gefahren um meine Sonnenbrille die ich vor dem lockdown noch kurzfristig bestellt habe, zu hohen. Franz und ich haben uns die ganze Fahrt nach Landeck irgendwie einfacher vorgestellt. Weil ich mir nicht extra eine Vignette kaufen wollte, haben wir beschlossen, über die normale Bundesstraße zu fahren. Eigentlich war dass auch ein guter Plan. Nur ungefähr 7 Km vor unserem Ziel, mussten wir umdrehen, weil die Straße gesperrt war. So mussten wir halt dann doch über die Autobahn fahren, aber halt ohne Vignette. Ich war ziemlich froh, als wir während der Fahrt keine Polizei gesehen habe oder aufgehalten worden sind, weil der Franz hatte schon Spaß daran mich ein bisschen nervös zu machen und das hat er natürlich mit Freude genossen. Aber wenn ich dennoch ne Strafe kassieren sollte, wird die höchstwahrscheinlich so wie so an meinen Dad geschickt :). Naja, jedenfalls haben wir es nach ungefähr 60 Minuten, anstatt 35 Minuten geschafft endlich beim Optiker zu landen und ich konnte meine Brille abholen. Die Verkäuferin war total nett und super sympathisch, außerdem ungefähr in meinem Alter und ich hab mich mit ihr echt gut unterhalten können. Irgendwie würde ich mich freuen wenn ich sie zufällig mal wider treffen würde, weil sie mir durch ihre natürliche und sympathisch Ausstrahlung einfach im Gedächtnis geblieben ist. Aber mal schauen was die Zukunft so mit sich bringt.

Nach dem beim 5ten MPreis unser traditionelles Roggenbrot auch ausverkauft war, haben wir einen kurzen Abstecher beim OBI gemacht und sind danach nach Arzl mal wieder zum MPreis gefahren, weil nicht nur das Roggen Brot auf unserem Einkaufszettel stand. Übrigens war es dann tatsächlich der 6te Mpreis in dem wir waren. Wir haben natürlich alles, bis auf unser Brot bekommen. Aber dann muss es auch mal ohne Brot gehen, es gibt ja schließlich auch andere Leckereien. In die anderen Mpreise ist der Franz natürlich nur kurz raus gesprungen um nach dem Brot zu fragen. Scheinbar ist es ein heiß begehrtes Brot und ich konnte während dessen meine Runden auf dem Parkplatz drehen. Zwischen drin waren wir auch noch beim ISPAAR, das ist so ein Sekond- Handladen. Bei dem wir Alibi mäßig , für die Nachbarn, damit wir nicht ganz so aus der Reihe tanzen, einen Weihnachtskranz für die Tür gekauft. Gegen 17 Uhr haben wir es tatsächlich geschafft, zu Hause anzukommen. Nach dem Abendessen fehlte mir die Motivation für den Bericht und ich habe mir halb schlafend halb wach den Abend über bis 22:30, in meinem Bett einem Film angeschaut, von dem ich nicht mal die Hälfet mitbekommen habe.

Wir haben den ganzen Tag mit Schnee schippen und Einkaufen verbracht und sind gar nicht dazu gekommen am Haus weiter zu machen. Dafür werden wir hoffentlich morgen ordentlich was schaffen, weil wir ja eigentlich im nächsten Jahr nach unten ziehen wollen und wenn wir unsere Zeit mit Einkaufen und Schnee schippen wie heute verbringen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das noch was wird, aber immer positiv denken. Wir schaffen das ;).

 

 

 

Dienstag 8.12.2020

Guten Tach wunderbarer Dienstag.

Heute Morgen haben wir gleich angefangen die Fliesen unten in der Küche zu verfugen. Das war für mich das erste mal und ich war überrascht wie das so funktionierte, weil ich mir des irgendwie anders vorgestellt hatte. Nach dem wir verfugt hatten, kümmerten wir uns um die Granitplatte, damit sie endlich mal fest montiert ist. Wir wussten das es nicht ganz einfach wird, aber wir hätten nicht erwartet dasss das passiert, was am Ende wirklich passierte.

Nach dem wir alles ausrichteten und Kleber auf die Ziegelsteine gegeben hatten, stellten wir die Platte senkrecht auf die Zielgelsteinmauer, um sie dann richtig positionieren zu können. Während dessen lockerten sich nur blöderweise die Ziegelsteine der mittleren Mauer. Es war eine riskante Angelegenheit. Glücklicherweise war der die mittlere Mauer, weil sonnst wäre die Granitplatte am Boden Gelandet. Nach dem wir die Ziegel wieder zusammen geklebt hatten und alles wider stabil war, haben wir es mit viel Kraft und Feingefühl hinbekommen alles an Ort und stelle zu positionierten. Nach dem unerwarteten und riskanten Ereignis, mussten wir darauf erst mal eine Kaffee trinken. Nach der Kaffeepause ginge es dann weiter mit dem Putzen der Fliesen und den Fugen. Wir haben unsere Kraft heute anscheinend noch nicht genug in Anspruch genommen. Deshalb ist Franz auf die Idee gekommen, wir könnten ja den schweren und unhandlichen Holzofen noch zum richtigen Ort bringen. Glücklicherweise ist bei der Aktion alles gut gegangen. Sonst wäre das Geschrei wirklich groß gewesen, dass könnt ihr mir glauben. Ich muss euch nur leider sagen, dass an dem restlichen Tag dann wirklich nichts mehr erzählenswertes passiert ist.

Abends hab ich mir lecker Bratkartoffeln gemacht und mit einer Freundin aus Bayern telefoniert, währen der Franz beim Skypen war und gegen 23 Uhr hab ich dann meine Augen zu gemacht.

Morgen werdet ihr, aber dann hoffentlich wieder mehr zu lesen bekommen.

 

 

Mittwoch 9.12.2020

Halli hallo und einen wunder schönen guten Morgen.

Für heute war der Plan, noch an den restlichen Kleinigkeiten, der Küche weiter zu machen. Als erstes haben wir nochmal mit dem Fugenmörtel eine Ecke verfugt und kurz darauf die Fliesen geputzt. Danach durfte ich die Abflussrohre die der Franz netterweise vor ungefähr 8 Tagen auseinander genommen hat, wieder zusammen stecken und montieren. Erstaunlicherweise ist alles beim ersten Test dicht geblieben und es gab keine Überschwemmung. Ich muss jetzt mal wirklich sagen, dass es hier ein sehr entspanntes Arbeiten ist, aber auch lustig, lehrreich und produktiv.

Gegen 10 Uhr sind wir schon wieder zur Kaffepause geschritten und haben uns mit Keksen und Kaffee verwöhnt. Es klingt vielleicht immer nach wenig Arbeit, im Vergleich zu so viel Pause, aber auch die Kleinigkeiten brauchen ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

Gegen 11 Uhr sind wir dann jedenfalls wieder runter gegangen und haben den Aufenthaltsraum mal ordentlich Feuer unter den Popo gemacht. Gestern hab ich euch ja erzählt, dass wir den Holzofen an seinen Platz gestellt haben. Heute war Primere und wir haben das erste mal eingeheizt. Mit so einem warmen Ofen in dem kühlem Zimmer, lässt es sich da unten schon besser aushalten. Das Feuer war gelegt und wir haben ein bisschen aufgeräumt, weil es schon wieder ganz schön wild aussah.

Nach dem Mittagessen wollten wir eigentlich zum Einkaufen fahren, aber da es den ganzen Vormittag geschneit hatte und der Schneepflug immer noch nicht da war, verschoben wir den Einkauf auf morgen. Stadtessen räumten wir dann den Schnee von der Einfahrt weg und haben es uns danach mit einem Feuerchen im Kamin in der Wohnung gemütlich gemacht.

Am Abend kam Franz zu mir und meinte, das wir zum Essen bei Peter und seiner Familie eingeladen sind. Dort aßen wir dann gemeinsam und tranken ein Glas Wein. Um ungefähr 21 Uhr war ich dann wieder in meinem Bett und schrieb den Bericht von gestern. In dieser Woche hänge ich irgendwie immer einen Tag hinterher, aber das macht nichts. So hab ich am Samstag neben dem Hausputz noch eine weitere Aufgabe und mir wird nicht langweilig.

Ich werde aber jetzt mal gute Nacht sagen, weil es ist schon 23 Uhr und morgen muss ich ja wieder früh raus. ;)

 

 

Donnerstag 10.12.2020

Moin Moin Donnerstag.

Das Einkaufen haben wir ja von gestern auf heute verschoben und so ging es in der Früh um 8:30 gleich los. Man muss jetzt mal wirklich sagen ,das Franz und ich im Auto ein super Team sind. Ihr müsst euch das so vorstellen. Ein Navi gibt es nicht, weil dafür ist der Kopf vom Franz ja da, und den Führereschen hab ich. In der Theorie funktionierte das ja eigentlich ganz gut ans Ziel zu kommen. Nur in der Praxis sieht des irgendwie anders aus. Wir sind also los gefahren und wollten als erstes zum Hagebaumarkt. Wir sind so ganz entspannte gefahren und irgendwie dann auf irgend so nem Berg gelandet. Von dem Berg runter zu kommen, mit meinem zum Glück kleinen Polo, war wirklich ein kleines Abenteuer. Ich glaube die Straße auf der wir gefahren sind, hat gefühlt seit dem Mittelalter keine Straßensanierung mehr gesehen. Nach dem wir wieder vom Berg unten waren, kamen wir dann zufälligerweise wieder auf die Bundesstraße und von der aus war es kein Problem zum Ziel zu gelangen. Im Habgebaumarkt irrten wir dann wie zwei bekloppten rum und suchten unsere Sachen zusammen. Alles eingepackt und verstaut, ging es wieder zurück nach Imst. Dort hielten wir kurz beim Isspar, weil ich dort am Montag eine Kette gesehen hab und diese mir doch noch kaufen wollte. Nach dem letzten Stopp im Mpreis fuhren wir nach Hause und machten erst mal eine Kaffeepause. Was auch sonst

Am Nachmittag werkelte ich dann noch am Geschenk von meiner Mutter weiter und ich kann euch sagen ich war sooooo glücklich als ich fertig war und ich freu mich schon sooo sehr auf die Reaktion von meiner Mama. Ich würde euch ja gerne mehr erzähle, nur ihr wisst ja, sie liest die Texte auch und ich will ihr die Überraschung nicht nehmen. Ich habe aber schon ein Bild gemacht und nach Weihnachten lade ich es hoch.

Am Abend hab ich dann noch ganz ganz lange mit einem Freund telefoniert und es, wie man es von mir kennt, mir in meinem Zimmer gemütlich gemacht. Morgen fangen wir an, die große Wand im Gemeinschaftsraum, die gleich rechts wenn man rein kommt ist, zu fliesen. Dort soll ein großer Schrank hinkommen und Franz möchte auf die Schrankrüchwand verzichten. Ich freue mich schon drauf, weil ich weiß, dass es eine Arbeit ist bei der man schnell Fortschritte sehen kann und das könnt ihr bestimmt nachvollziehen. Das gefällt bestimmt nicht nur mir.

Bis morgen ;)

 

 

Freitag11.12.20202

Servus und einen wunder schönen guten Morgen.

Heute ging es gleich in der Früh an an das Fliesen verlegen. Um richtig anzufangen, muss man natürlich ein paar Vorbereitungen treffen. Das war dann, Kellen aus der Werkstatt holen, Fliesenkleber anrühren und die Wand putzten. Bevor es aber richtig los gehen konnte, mussten wir mit der Quastes also einem großem Pinsel eine Grundierung auf die Wand auftragen, damit die Wand gefestigt wird und die Fliesen später auch wirklich an der Wand bleiben und nicht abfallen. Nach dem die Grundierung ein wenig eingezogen war, ging es dann auch schon los. Wir klebten die ersten 2 Reihen an die Wand und gingen dann um 10:15 Uhr zur traditionellen Kaffeepause. Um 11 Waren wir dann wider unten und machten weiter. Wir schnitten die Fliesen zurecht und haben bis Mittag schon mehr als die halbe Wand fertig gehabt.

Nach dem Mittagessen wollten wir eigentlich weiter machen nur dann kam die Nachbarstochter runter und wir haben den Plan geändert. Mit ihr war ich dann in der Werkstatt und schnitten aus Holz ein paar Herzen aus um daraus später Schlüsselanhänger zu machen. Es war wirklich ein nettes Bild wie wir zwei Mädels auf der Werkbank sitzten und die Herzen schliffen. Naben bei haben wir Bibbi und Tina angehört und ich war echt erstaunt, wie des 7 Jährige Mädchen fast alle Lieder mitsingen konnte. Gegen 6 Uhr ist die dann nach Hause gegangen, weil ihre Tante noch zu Besuch kam. Nach einer schnellen Dusche haben der Franz und ich uns noch was leckeres zu Abendessen gemacht.

Ich hab dann noch angefangen den Bericht zu schreiben und um 21 Uhr selbst noch Besuch bekomme. Ich hatte wirklich einen total schönen und lustigen Abend. Er ging tatsächlich noch ein bisschen länger als ich erwartet hatte weil ich erst um kurz nach 3 Uhr ins Bett gekommen bin.

Am selben Abend schrieb ich noch mit der Frau vom Peter, weil ich ihr und ihrer Tochter ein paar Hulla Hoop Tricks am Wochenende beibringen sollte. Ich freue mich schon drauf und bin echt gespannt wie die beiden sich so anstellen. Aber ich hab schon gesehen, dass beide ein gutes Körpergefühl haben und es sollte des eigentlich kein Problem sein den beiden die Grundtechniken beizu bringen.

Für heute war es das auch von mir weil ich leider nicht mehr zu erzählen habe. Am Montag geht es wieder weiter.

Bis dann, eure Tamina ;)

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Woche4

Montag 30.11.2020

Montag Morgen aufzustehen, fällt mir meistens noch schwerer als an den anderen Tagen.

Auch wenn es wohlig warm war, unter der decke, musste ich raus. Da gab es keine andere Wahl.

Pünktlich wie immer, waren wir um 8 Uhr unten bei den Fenstern, weil wir die noch schnell fertig putzen und dann einhängen wollten, um übernächste Woche neue Fenster anzufangen.

Nach der Kaffeepause, gegen 10 Uhr, fingen wir mit mit der ersten Reihe der zweiten Mauer an und haben mit Fliesenkleber die Ziegelsteine an Ort und Stelle geklebt. Weiter mauern wollten wir nicht, weil die Gefahr zu groß war, dass wir die unteren Ziegel wieder verschieben und dann alles schief wird.

Der Arbeitstag war heute ziemlich kurz, da ich an dem Geschenk meiner Mutter weiter arbeiten wollte. Der Plan war eine Glühbirne in einen Holzstamm rein zu setzten und ich wollt unbedingt wissen ob des alles klappt wie ich mir das so vorstelle.

Dem Franz war es ganz wichtig, dass ich erwähne, wie lange ich ihn unten in der Kälte gehalten hab um mir weiter zu helfen. Nachdem er dann tatsächlich schon blaue Lippen hatte, hab ich ihn entlassen und er ist schwups die wups in der warmen Wohnung auf seinem Sessel verschwunden. Um ehrlich zu sein, frag ich mich echt häufig, wie er des generell immer aushält mit so dünner Kleidung.

Wenn ich in der Früh aufstehen, dann zieh ich mir meistens 1 Top, 2 Langarmshirts ,

1 oder 2 Pullover und eventuell wenn es ganz kalt ist, noch eine Jacke an.

Ich sehe zwar dann doppelt so dick aus, aber hier oben ist mir des ziemlich egal.Im Vergleich zum Franz, der nur 1 T Shirt sein Hemd und eventuell mal eine Jacke an hat, ist des irgendwie ein Unterschied und des wundert mich immer wieder, das er nicht zitternd in der Ecke steht.

Naja, jedenfalls werkelte ich noch ein bisschen weiter und bin gegen 18 Uhr zum Kochen dazugestoßen. Am Abend nach dem Essen, hab ich noch eine sehr schöne Kurzgeschichte gefunden und habe sie für meine Oma auf schönes Papier und so... abgeschrieben, weil ich finde, dass sie super gut zu meiner Oma passte. Zu dem anderem Geschenk dass sie bekommt, ist es eigentlich in einem Kuvert dazu, ganz nett.

Ich bin danach dann auch schon schlafen gegangen und hab mir vorgenommen den Bericht für heute, morgen zu schreiben, weil ich einfach zu müde war, um den noch anzufangen.

 

 

Dienstag 1.12.2020

Halli hallo winterlicher Dienstag.

Heute morgen bin ich tatsächlich erst um 7: 45 Uhr aufgestanden, weil ich mich nach dem letzten Wecker doch nochmal umgedreht habe und weg genickt bin. Glücklicherweise bin ich durch das rumpeln im Nachbarzimmer vom

Franz noch rechtzeitig wach geworden und so haben wir beide heute ein bisschen länger geschlafen.

Gegen 8:15 Uhr waren wir dann unten und haben direkt angefangen zu mauern.

Heute habe ich jeden Stein der ganzen Mauer selbst setzten dürfen. Aber natürlich mit Franz seiner Unterstützung. Ich muss jetzt einfach mal loswerden. Das Mauern nicht mein Ding ist. Entweder ist der Stein zu weit vor oder zu weit hinten,

irgendwie schief oder der Mörtel ist schon trocken weil ich zu langsam gearbeitet habe. Franz meine, dass es auch eine größere Herausforderung ist, eine kurze Mauer zu machen, als eine lange wand. Aber trotzen hat es mich es geärgert, dass ich es nicht so hinbekommen habe wie es eigentlich sein sollte. Morgen wollen wir die dritte und letzte Mauer machen und die muss fast schon perfekt werden, weil der Blick, wenn man in den Raum kommt, direkt auf sie fällt. Ich hoffe das mir des Maurern morgen besser gelinkt, weil ich eigentlich schon den Ehrgeiz habe mich zu bessern und am Ende sagen zu können:

,,JA, und die Mauer hab ich ganz alleine gemacht und sie ist wirklich gut geworden“.

Nach dem die Mauer stand, haben wir Mittagspause gemacht und sind danach runter nach Wenns zum Mpreis gefahren.

Beim Hochfahren nach Auders, habe ich ein ersten Erfahrungen mit durchdrehenden Reifen gemacht, weil heute der erste Schnee runterkam. Ich hab mich trotz des irritierenden Blinklichtes, das ständig aufleuchtete, wenn die Reifen durchdrehten, ziemlich sicher gefühlt. Sicher oben angekommen bin ich in die Dusche gehüpft und hab es mit mit einer Tasse Kaffee gemütlich gemacht und den Bericht von heute und den von gestern geschrieben. Gegen 23 Uhr bin ich dann schlafen gegangen.

 

 

Mittwoch 2.12.2020

Heute war ohne wenn und aber ein super schöner Tag

Einen wirklichen Grund gab es eigentlich nicht, aber den muss es für gute Laune meiner Meinung nicht geben, sonder man sollte sie einfach genießen. Ich bin zwar wie immer schwer aus dem Bett gekommen, aber trotzdem war ich schon nach dem Frühstück total gut gelaunt.

Heute war die letzte Mauer an der Reihe. Ich war in der Früh, trotz der guten Laune, bisschen angespannt, weil ich Schiss hatte, dass ich mich wieder ärgere, weil das Mauern nicht so läuft wie ich es mir vorstelle. Erstaunlicherweise ist alles besser gelaufen, als ich erwartet hatte und die Anspannung ist verflogen. Franz und ich haben für unser normales Arbeitstempo relativ schnell gearbeitet und waren dann pünktlich gegen 10 Uhr zur Kaffee pause fertig mit Mauern. Nur ein kurzer verglich für euch, Gestern haben wir für die Mauer bis Mittag gebraucht und heute nur bis zum Kaffee. Naje, jedenfalls hab ich nach der Kaffeepause angefangen den überflüssigen Mörtel weg zu kratzen und danach die Mauer mit einem Schwamm ein bisschen zu putzen, damit sie am Ende einfach ordentlicher und schöner aussieht. Die nächste und auch letzte Aufgabe, die wir uns vornahmen für heute, war das hinlegen der Kochplatte auf die Mauern. Damit später mal das Fett in der Panne auch schön in der Mitte bleibt und nicht irgendwo in der Ecke schwimmt, mussten wie die Platte natürlich ziemlich ordentlich mit der Wasserwaage ausrichten.

Und wie es häufig so läuft, werden wir die schön ausgerichtet Steinplatte morgen wieder wegnehmen, um die dahinter liegenden Wände zu fliesen.

Nach dem wir unser Werkzeug geputzt und verräumt hatten, bin ich ich direkt im Anschluss, während Franz sich sein Mittagessen machte, nach Imst zur Apotheke gefahren, weil ich dort noch was besorgen musste. Da ich ja schon auf dem Weg war, hielt ich noch schnell beim M Preis und dachte mir, ich hole noch ein paar Kerzen damit ich es mir heute Abend im Zimmer gemütlich machen kann. Ihr müsst wissen, ich mach es mir gerne mit Kerzen, Tee und guter Musik in meinem Zimmer gemütlich und lese dann oder schreib wie jetzt zum Beispiel gerade den Bericht.

Am Nachmittag um 16 Uhr, hab ich dann noch mein Mittagessen nachgeholt, weil ich echt Hunger hatte und bis zum Abendessen um 19: 30 Uhr, hätte es sich schon noch gezogen. Es wurde ja dann auch schon dunkel und ich hab meine neu gekauften Kerzen angemacht und die Zeit für mich sehr genossen.

Morgen geht es, wie schon gesagt ans Fliesen und ich bin echt schon gespannt und freue mich drauf.

Aber jetzt verabschiede ich mich und lasse den Tag ganz entspannt und gemütlich in meinem Bett eingekuschelt ausklingen. Bis Morgen ;)

Donnerstag 3.12.2020

Heute war von meiner Stimmung her ein sehr abwechslungsreicher Tag.

In der Früh bin ich super gut gelaunt aufgewacht, vormittags war ich dann irgendwie genervt, nachmittags hatte ich den Drang irgendwie raus zu kommen und am Abend war ich wieder total happy.

Für einer Stimmungsschwankungen gab es allerdings keine wirkliche Erklärung.

Franz und ich wollten nämlich an der Küche im Gemeinschaftsraum weiter machen.

Wir arbeiteten gerade mal 15 Minuten , als Franz sagte ,, ich muss schnell den Bohrer holen“. Ich dachte mir halt, dass er schnell in er Werkstatt verschwindet und gleich wieder kommt. Falsch gedacht. Er ist zum Peter hoch verschwunden und konnte das Angebot, auf einen Kaffee zu bleiben, natürlich nicht einfach so ablehnen.

Nach einer Stunde kam er mit samt dem Bohrer wieder und wir haben weitergemacht. Als erstes kümmerten wir uns um die Vorbereitungen des Lichtschalters und danach um den Anschluss für die Steckdose. Wir haben letzte Woche schon mit einem Art Plastikschlauch eine Verbindung von der Küche durch die Wand zum Keller geschaffen, damit wir jetzt das Kabel für die Steckdose durch- fädeln können. Weil wir mit dem Kabel um eine enge Ecke mussten, war die ganze Sache nicht ganz so einfach wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir haben mehrere Methoden ausprobiert, aber das Kabel hat einfach nicht um die Ecke wollen. Am Ende haben wir einfach einen Draht von oben durchgeschoben, dass Kable an dem Draht fest geklebt und so konnte der Franz von oben ziehen und ich von unten schieben. Ich hoffe ihr könnte meiner Erklärung folgen. Einfach ausgedrückt, haben wir mit deinem Draht das Kabel geangelt. ;)

Nach der Kaffeepause, in der ich mich mit Laptop auseinandersetzte und ihm versucht habe zu erklären, dass es jetzt echt nett wäre, wenn er das macht, was ich auch verlange und nicht dauernd Abstürzen oder irgendetwas öffnen soll, was ich gar nicht angeklickt habe, beschlossen der Franz und ich, die Wochenbericht morgen auf gut Glück in die Hompage zu laden.

Wo wahren wir stehen geblieben? Ach ja, Kaffepause. So werkelten wir nach unserem Kaffee noch ein bisschen rum und räumten am Rnde ein bisschen auf, weil wir für die nächsten Arbeiten vieles nicht mehr brauchen würden.

Am Nachmittag bin ich gegen 15 Uhr Richtung Naturparkhaus im Kaunergarten gefahren. Ich war dort letztes Wochenende schon mal und fand es eigentlich ganz schön. Bevor ich ganz hoch zur Aussichtsplattform gefahren bin, hielt ich ungefähr 5 Km davor und ging dort noch eine runde im Wald spazieren. Nach ungefähr einer Stunde bin ich dann zur Aussichtsplattform gefahren und spielte dort oben im Sonnenuntergang bei –7° ein bisschen Hulla- hoop und machte davon auch noch ein Video.

Gegen 18 Uhr bin ich heimgekommen und nach dem ich in der Dusche war, hab ich es mir schon wie gestern gemütlich in meinem Bett gemacht. Mit einem Freund geskypt und mir sogar ein Glas Wein gegönnt. Der Tag hatte seine Höhen und Tiefen, aber am Ende bin ich glücklich ins Bett gegangen.

Freitag 4.12.2020

Guten Morgen, guten Morgen lieber Freitag, und schon wieder war Ende der Woche. Kaum zu glauben wie schnell sie mal wieder rum gegangen ist.

Heute war ein sehr, sehr, sehr entspannter Tag. Eigentlich haben wir nicht wirklich gearbeitet.

Wir haben in der Früh bei der mittleren Mauer in der Küche, 2 Ziegelsteine mit dem Fugenkleber aufeinander geklebt, damit die Küchenplatte auch an der hinteren Kante, wo das Waschbecken aufhört, untermauert ist.

Unser weiteres vorgehen war aufräumen und Ordnung schaffen.

Wir haben den Gemeinschaftsraum, die Toilette und die Werkstatt gefegt und klar Schiff gemacht. In der Kaffeepause versuchten wir unser Glück mit meinem Laptop und haben es tatsächlich geschafft die Tagesberichte von den letzten 2 Wochen, mit samt Bildern hochzuladen.

Das Mittagessen haben wir heute ausfallen lassen weil der Hunger einfach nicht groß genug war und so hatte ich Zeit, den Donnerstag noch zu schreiben, weil ich gestern einfach nicht in der Schreibstimmung war. Zwischen drin hab ich mal mit Freunden telefoniert und am Abend rechneten wir aus, wie viel Quadratmeter Fliesen wir bestelle müssen. Ich bin absolut nicht gut in Mathe, aber es hat erstaunlicherweise besser hingehauen als ich erwartet habe. Am Ende sind wir drauf gekommen, dass wir insgesamt 24 Quadratmeter Fließen verlegen müssen und noch 17 Quadratmeter bestellen müssen. Falls es euch noch interessiert, wären das dann 13 Pakete die wir bestellen werden. Weil in eine Paket 1,4 Quadratmeter sind. Ich hoffe ich hab jetzt keine Zahlendreher drin, aber eigentlich sollte es passen.

Am Abend hab ich es mir nach dem Abendessen gemütlich gemacht und einen schönen Abend gehabt. Bis Montag ;)

 

 

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Meine 3, Woche

Montag 23.11 2020

Der heutige Tag war relativ normal. Und wirklich viel kann ich auch nicht erzählen, weil ich heute nur Fensterrahmen gestrichen habe. Insgesamt waren es sechs Stück. Pünktlich um 8 Uhr waren der Franz und ich unten, in dem Raum, indem ich die letzten Fenster schon gestrichen habe. Nach den ersten zwei Pinselstrichen, kam Franz um die Ecke und fragte ob ich auch mit auf einen Kaffee zum Peter kommen will. Nach einer kurzen Überlegung entschied ich mich für den Kaffee und wir beide stapften um 8:20 Uhr zum Peter hoch. Franz und Peter haben sich über viele verschiedene Themen unterhalten und ich konnte Ihnen nicht immer ganz folgen weil ich im schnellem Wortwechseln dem Dialekt immer noch nicht folgen kann.

Nach ungefähr einer Stunde sind wir wieder unten gewesen und ich konnte mit dem streichen der Fenster jetzt richtig anfangen.

Gegen 10 Uhr kam die Tochter vom Peter uns besuchen und wollte mir beim streichen helfen.

Jeder von uns war mit einem Pinsel bewaffnet und mit der Musik die ich neben bei laufen hatte, ging das streichen razfaz.

Nach einer Weile kam ihre Mutter und meinte sie müsse für ihre Hausaufgaben wieder nach Hause kommen. Wir haben mit ihr vereinbart, dass wir das vorletzte Fenster noch fertig machen und ich sie dann hoch schicke.

Nach einer kleinen Stärkung gegen 13 Uhr haben der Franz und ich noch ein bisschen die Werkstatt -auf und umgeräumt.

Ich bin danach nach Arzl zum Stahlwerk gefahren um eine

20 mm x 20 mm vierkant Stahlstange für das Weihnachtsgeschenk meiner Mutter zu kaufen. Während ich los gefahren bin hat mich die Sorge überrollt, dass ich die 2 Meter Stange nicht in den Polo bekomme, irgendwie war des dann aber auch schon zu spät, um umzudrehen und einen anderen Plan zu überlegen.

Nach dem die Stange abgeschnitten und gekauft war, hat sie dann doch ins Auto gepasst und es war eine Sorge weniger da.

Nach dem ich die Einkaufsliste beim MPreis auch noch abgehakt hatte bin ich wieder nach Auders gefahrenen. Dort lag ich dann eigentlich bis zum Abendessen im Bett weil meine Kopfschmerzen die ich schon den ganzen Tag hatte immer noch nicht weg wahren und einfach nur faul im Bett zu liegen war ja dann doch ganz angenehm:)

Was für morgen geplant ist weiß ich ausnahmsweise mal nicht, aber spätestens morgen beim Frühstück werde ich in die Pläne vom Franz eingeweiht.

Für heute verabschiede ich mich und sag von meiner Seite, gute Nacht :)

 

 

Dienstag 24.11.2020

Heute morgen bin ich schon um 6:45 Uhr wie ein Flummi aus dem Bett gesprungen.

Nach einer schnellen Dusche und der Vorbereitung fürs Frühstück habe ich mich gewundert, warum Franz um 7:50 Uhr immer noch nicht auf den Beinen war.

Nach mehrmaligen Klopfen an seiner Zimmertür meldest er sich mit einem erschrockenen und verschlafenem ,,Jawohl“.

Für einen Termin in der Bank ist Franz um kurz vor 9 runter ins Tal gefahren und ich durfte mich um die weiteren Fenster kümmern.

Wie auch schon bei den anderen Fenstern, schliff ich den Fensterrahmen und machte den gröbsten Dreck weg. Der nächste Schritt war das Streichen.

Das Ganze hab ich dann insgesamt bei 3 Fenster gemacht.

Zwischendrin ist mir aufgefallen, dass ich über zwei Fenster noch kein zweites mal drüber gestrichen hab und dies erledigte ich im Nu auch noch.

Nach dem Banktermin wurschtelte Franz im Gemeinschaftsraum ein bisschen rum, aber wirklich interessier daran war ich nicht, da ich ja meine Fenster hatte.

Nach dem ich mit den Fenstern fertig war, hab ich mich ich meinen persönlichen Arbeiten gewidmet. Für das Geschenk meiner Mama hab ich von der 2 Meter Stange 2 mal 30 cm, und 2 mal 50 cm mit der Stahlsäge abgesägt.

Diese 4 Stangen wollen wir am Wochenende zu einem Quadrat zusammen schweißen. Ich freue mich schon drauf weil ich das noch nie gemacht hab und schon gespannt bin wie des wird.

Während dessen hab ich mit einer sehr guten Freundin telefoniert. Es war nicht immer ganz einfach eine fliesende Kommunikation zu führen, weil entweder ich in der Werkstatt zu wenig Netz hatte oder bei ihr in der U- Bahn zu viel Umgebungs- geräusche waren. Nach 60 Minuten Gespräch konnten wir trotzdem das Wichtigste austauschen.

Kurz darauf rief mein Bruder an und wollte sich über die Weihnachtsgeschenke für die Familie unterhalten. Irgendwie hatte ich das Gefühl ich bin den ganzen Tag nur am telefonieren gewesen, weil am Abend im Bett ging das so weiter.

Ich würde gerne nochmal kurz etwas zu de Weihnachtsgeschenk meiner Mutter sagen.

Ich kann leider noch nicht verraten was es werden soll, da meine Mutter die Berichte auch liest und ich ihr die Überraschung nicht nehmen will. Spätestens in der Wochen vor Weihnachten bekommt ihr ein Bild von dem fertigen….

Ps. Ich hoffe ich bin bis dahin fertig weil noch ein bisschen Arbeit auf mich wartet;).

Um nochmal zurück zum Tag zu kommen. Ich war noch bis 17:30 Uhr in er Werkstatt und hab mir dann noch einen schönen Abend gemacht.

 

 

Mittwoch 25.11 2020

Heute war ein komischer Tag.

Heute morgen bin ich mal wieder nur schwer aus dem Bett gekommen und hatte das Gefühl ich binden ganzen Tag über nicht so wirklich wach geworden.

Na ja, jedenfalls sind wir heute morgen erst gegen 8:30 Uhr unten im  Gemeinschaftsraum gewesen und haben erst mal für die eigentliche Arbeit aufgeräumt. Nachdem aufgeräumt war, haben wir eine Gipsfaserplatte nach der anderen vom ersten Stock runter getragen und auf den Boden verlegt.

Manche Gipsfaserplatten haben wir mit dem Cuttermesser anritzen und dann abbrechen müssen, damit sie sich besser zusammen setzten lassen und  auch der ganzen Boden bedeckt werden kann.

Diese Gipsfaserplatten mussten wir verlegen, damit wir später bevor die Küche eingebaut wird, den Boden Fliesen können. Nach längerem puzzeln hatten wir die ganze Fläche bedeckt und unser Werkzeug aufgeräumt. Plötzlich rief die Nachbarin an, weil im Kuhstall der Getränkehalter für die Kühe kaputt gegangen ist und sie nicht weiß wie sie das Wasser abdrehen soll. Nachdem das Wasser dann abgedreht war, stand der ganze Futtertisch und die Kühe unter Wasser. Franz hat den Getränkehalter repariert und ist dann gegen 16 Uhr runter gekommen.

Während er oben noch ein bisschen rumgewerkelt hat, lag ich in meinem Bett und habe mich ein bisschen ausgeruht weil ich immer noch nicht wach war. über den heutigen Tag gibt es auch nicht mehr zu erzählen.

Wir werden jetzt noch was zu Abend essen machen und dann werde ich so schnell wie möglich in die Kiste gehen damit ich morgen wieder fit bin.

Ich verabschiede mich für heute. Ihr werdet morgen wieder von mir hören:).

 

Donnerstag 26.11.2020

Heute ging es an das Putzen der Fenster. An sich eigentlich keine schwere Arbeit. Ich dachte mir, kann ja nicht so schwer sein die Scheiben sauber zu kriegen. In dem Fall habe ich mich allerdings getauscht.

Durch den Kitt war auf den ganzen Fensterscheiben überall Leinöl.

Ich habe den ganzen Vormittag an drei Fenster rum geschrubbt und versucht sie sauber zu bekommen. Nur leider sind immer irgendwo Schlieren auf der Scheibe übrig geblieben,weil es doch ein bisschen frustrierend war, haben wir uns vorgenommen, nach dem Mittagessen runter nach Imst zu fahren. Wir mussten sowieso noch Ziegelsteine für die Küche besorgen und haben deshalb auch gleich Spiritus und Nitroverdünner gekauft, mit der Hoffnung, dass die Fenster damit komplett sauber werden.

Mein Highlight des Tages war der Besuch beim Peter oben. Im Stall ist nämlich die Selbsttränke für die Kühe wieder kaputt gegangen und zusätzlich eine Leitung dahinter.

Die ganze Nacht hat das Wasser aus allen Ecken gespritzt und die Kühe hatten eine schlaflose Nacht. Ich bin am Nachmittag hoch gegangen, da der Franz dem Peter schon am helfen war.

Es war so amüsant, den beiden zuzuschauen wie sie drüber diskutierten, welche Schraube jetzt wo rein sollte und ob man nicht da noch feste andrehen sollte, oder wo Peter, in seinen vielen Hosentaschen schon wieder die Wasser Rohrzange oder den Schraubendreher versteckt hatte. Es war ein herum Gewusel und Gesuche, weil die beiden ständig ihr Werkzeug verlegt hatten. Franz ist irgendwann eingefallen, dass heute die Granitplatte für die Küche kommen sollte und hat mich runter geschickt, um Wache zu halten. Beim letzten mal ist er Lieferant nämlich absolut Souverän am Auszeithaus vorbei gefahren und ich bin hinterher gesprintet. In der Zwischeneit habe ein bisschen ich mit meinem Papa telefoniert damit es mir nicht gar so langweilig war. Nachdem ich ungefähr 45 Minuten beim Dorfplatz in der Kälte gewartet hab, bin ich noch mal hoch zu Franz und hab gefragt, ob er sicher ist, dass die Platte heute noch kommt. Es wahr nämlich schon 18 Uhr.

Gegen kurz nach Sechs kam sie dann und der Franz hat dem Typen der die Granitplatte gebracht hat, noch das Haus gezeigt, schließlich ist er ja bekannt für seinen Haustouren. Nachdem Rundgang und ein paar Gesprächen über Corona und die ganzen Regelungen, ist er dann auch heim gefahren und wir haben uns noch was zu Essen gemacht.

Viel mehr ist dann heute auch nicht mehr passiert. Ich bin nach dem Abendessen nämlich hundemüde ins Bett gefallen.

 

 

Freitag 27.11.2020

Freitag war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Nur, das Ende der Woche war:).

Meine ehrenwerte Aufgabe war wider das putzen der Fenster. Ich hab den ganzen Vormittag Mittel für Mittel ausprobiert und irgendwie bin ich dann zu einem einigermaßen akzeptablem Ergebnis gekommen mit ein paar weniger Schlierern auf der Scheibe, als in den letzten Tagen. meiner Meinung nach ist es noch nicht optimal gewesen, aber gegen Mittag konnten wir wenigsten das erste Fenster mal einhängen. Während dem Putzen hab ich

die Känguru Offenbarung, des ist ein Hörbuch von Marc-Uwe Kling gehört (kann ich nur empfehlen). Und das hat das ganze Putzen ein wenig amüsanter gemacht. Währen ich so am Putzen und schrubben war, hat der Franz die Vorbereitungen für den Bau der Küche im Gemeinschaftsraum gemacht. Dafür hat er abgemessen, Ziegelsteine hin und her geschoben und seine Gehirnzellen aktiviert. Nach einer kurzen Mittagspause haben wir unten angefangen die erste Mauer zu mauern.

Franz hat die ersten zwei Reihen gemauert und ab der dritten Reihe durfte ich dann mal ran . Ich hab gemerkt wie es dem Franz in den Finger gejuckt hat und er dazwischen funken wollte. Des konnte ich natürlich total verstehen, weil ich ja selbst weiß wie sich des anfühlt. Nur des bisschen gestresst, aber dennoch motiviert, hab ich noch eine Reihe gemacht und bin danach zum Einkaufe gefahren.

Nach dem ich zu Hause war, telefonierte ich mal wider ein bisschen. Ich muss zugeben ich hab das Gefühl, seid ich hier bin, viel mehr Kontakt zu meinen Freunden zu haben als früher wo ich noch in Erding war. Naja es ist jedenfalls schön, immer noch so guten Kontakt zu meinen Freunden in Bayern zuhaben.

Ich freue mich auf jeden Fall schon morgen Früh auszuschlafen und melde mich am Montag wider.

Bis dann ;)

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