Zwei Männer, zwei Bäder

38. Tagesbericht

 

Ich begann die Arbeit an der letzten Wand im Bad. Diese Seite war außergewöhnlich schwierig, da sie so viele Kanten und Ecke hat. Doch ich vollführte meine Arbeit ziemlich entspannt. Das fertige Werk kann man auf den Bildern begutachten. Als ich fertig war, blieb sogar 1/3 an Material übrig. Franz arbeitete weiter im oberen Bad und verlegte mit grübeln und zweifeln die Fliesen. Meiner Meinung nach sieht das Bad sehr professionell gemacht aus. Morgen müssen wir uns neue orientieren und den weiteren Arbeitsverlauf besprechen.

 

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Franz legt Fliesen

37. Tagesbericht
Ich führte meine Arbeit fort. Verputzte das Bad weiter mit dem Edellehmputz. Ich kam nun zu der Steinwand. An dieser musste ich besonders genau arbeiten, denn wenn der Lehm mit diesen Steinen in Berührung kommt, würde ein Farbton darauf haften bleiben. Franz baute eine Abdeckung vor die Solarleitungen, im Bad. In diesem Bad fing er an mit dem Fliesenlegen. Es war ein ziemlich simpler Tag.

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Bathman

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Das Bad wird verputzt

36. Tagesbericht

 

Da wieder Schnee gefallen war, fegte ich Heute-morgen die Solar und die Fenster frei. Dies war ja nur zum Start in den Tag. Mit Franz zusammen rührte ich dann einen Edellehmputz an. Er ist hell-orange. Dieser wird im Bad, der Anliegerwohnung, aufgetragen. Die Vorarbeit bestand daraus: den Boden vollständig abdecken, Türrahmen und Haftgrundierungen mit Klebeband abkleben und so weit wie möglich in diesem Bad Platz zum arbeiten schaffen. Nachdem ich zuvor eine Woche mit einem sehr groben Lehmputz arbeitete, wirkte der Edellehmputz auf mich wie Zuckerwatte. Trotz dessen, dass das Material gut zu verarbeiten war, stellte sich der Arbeitsplatz als Herausforderung dar. Bis jetzt hatte ich immer eine große Fläche. Diesmal wurde ich mit Ecken, kleinen Flächen und einer Steinwand konfrontiert. Es war eine sehr mühselige Arbeit, aber umso stolzer ist man hinterer wenn man sie begutachten kann.

 

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Der Berg ruft!


35. Tagesbericht

 

Ich ging heute etwas später an die Arbeit, denn ich musste mich noch von diesem Wochenende erholen. Am Samstag gingen wir mit Mario auf seine Alm-Hütten. Um halb sechs stand ich morgens auf, wobei ich Franz noch wecken musste da sein Wecker nicht klingelte. Ein- und halb Stunden wanderten wir den Berg um sieben Uhr morgens hinauf. Wir hatten gutes Wetter, deswegen war die Aussicht noch umso besser. Kurz vor der Alm konnten wir noch vier Gämsen erspähen, in freier Wildbahn. So etwas sieht man auch nicht alle Tage. Die Gäste gingen allmählich und wir folgten ihnen schon bald. Auf dem Rückweg kamen wir bei einem Nachbarn, welcher eine kleine Hütte pachtet, vorbei. Nach dieser Station fuhren wir dann aber auch Heim. Als es dunkel war machten wir uns auf dem Weg zum Berg und als es wieder dunkel wurde kamen wir nach Hause. Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag. Ich bedanke mich nochmal bei Mario, dass er uns mitgenommen hat. Ich habe von diesem Tag auch einen ordentlichen Sonnenbrand mitgenommen, welcher hoffentlich bald verschwindet. Heute machten wir kleine Nacharbeiten. Ich kratzte Spachtelreste weg, in der Dusche der Ferienwohnung und besserte einen Fehler noch nach den Ich beim verputzten beging. Es zeigte sich die Folge wenn man vergisst bei einer Stelle ein Gitter zu befestigen. Es war nicht dramatisch, schnell wurde es behoben.

 

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Aufgeräumt und aufgebaut

34. Tagesbericht

 

Ich habe heute das Verputzen der ersten Schicht beendet, mit dem aufräumen des Arbeitsplatzes. Danach haben wir noch ein Paar einzelne Arbeiten erledigt um den Raum etwas schöner zu gestalten. Wie zum Beispiel die Farbe des Lehms, welcher durch arbeiten dort hingelangt war, zu entfernen und noch Kabelrohre zu fixieren. Unter anderem auch, worüber ich mich sehr freute, den Boden erneuert bzw. ausgebessert, wie im Bild erkennbar. Am Nachmittag, bis hin zum späten Abend, baute Franz noch ein Bett. Dies ist der Ersatz für das bereits im Gästezimmer vorhandene. Es muss ersetzt werden da es viel zu groß ist, was gar nicht für den Räume geeignet ist. Auf dem Bild kann man das so ziemlich fertige Produkt sehen.

 

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Nord-Ost (Stadl,Anbau) Heizung in betrieb

33. Tagesbericht

 

Franz und ich mischten in der Früh einen sehr zähflüssigen Lehmputz zusammen. Mit diese sollte ich, wie gestern schon erwähnt, die Ziegelwand verputzten. Ich arbeitete mit der Reibscheibe. Damit trug ich den Lehm gleichmäßig auf um ihn dann per kreisförmigen reiben, mit der Reibscheibe, überall auf die gleiche Ebene zu bringen. Es ist ein immenser Kraftaufwand kann ich sagen. Die fertige Wand, fertig für die nächste Schicht, kann man auf den Bildern sehen. Franz ließ heute Wasser durch die Heizleitungen um die Heizkörper zu befüllen. Wir können mit Stolz sagen, dass es keine Probleme gab und alle Heizkörper bereit sind um in betrieb genommen zu werden. Am Abend machte Franz noch einen Besuch bei einem Nachbar, welcher der Förster vor Ort ist. Diesen Förster können wir am Wochenende in den Wald bei seiner Arbeit begleiten.

 

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Auf den Putz hauen

Heute verputzte ich die letzten Lehmbauplatten, siehe die Bilder. Franz arbeitete weiter an den Heizungen, mit dem Material was er gestern kaufte. Heute wurden alle Heizkörper angeschlossen und morgen werden die Leitungen befüllt. Ich werde mich morgen mit einer neuen Mische an den Ziegelwänden zu schaffen machen. Diese müssen mit mindestens fünf Millimeter Lehmputz bedeckt werden, aufgrund der Rillen der Ziegel und der Unebenheiten. Auf die Lehmbauplatten trug ich nur maximal drei Millimeter auf, da sonst zu viel Material verwendet wurde.

 

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Rüdigers Impressionen

Rüdigers Impressionen im Auszeithaus März 2019

 

 

 

Nach langer Zugfahrt holt Franz mich an der Haltestelle in Wenns (Piztal) ab. Es geht noch ein paar 100 Meter weiter in steilen Kurven bergauf, die mir nach dem langen Sitzen guttun. Franz geht auf dem Weg noch schnell einkaufen, hat mich aber flugs mit seinem E-Bike wieder eingeholt.

 

Im Auszeithaus angekommen, geht es die noch rohen Betontreppen mit provisorischem Geländer in die 2. obere Etage, wo mich ein schlicht aber sinnvoll eingerichteter Multifunktionsraum empfängt.

 

Eine Küchenzeile, ein Stubenofen, Tisch und Stühle, zwei Wippsessel und einen Tisch, der aus Karton und Brettern besteht. Der obligatorische Laptop darf natürlich nicht fehlen, mit dem Franz sich die Welt materiell und ideell ins Haus holt. Eine Glastür führt zum Balkon und gibt den Blick in die Piztaler Bergwelt frei – genau wie das breite Fenster am Tisch.

 

Drei Türen führen in die nach Norden liegenden Schlafzimmer. In diesem Fall für Franz, Flo und mich.

 

Nach dem schnell zubereiteten Abendessen zeigt Franz mir, nicht ohne Stolz, das ganze Haus. In der im Erdgeschoss befindlichen, fast vollständig fertigen Ferienwohnung, hat eine befreundete Familie (Peter, …) einige Tage Ferien gemacht.

 

In allen anderen Räumen, zum Beispiel in denen für die Auszeitbewohner*innen, wird noch eifrig gewerkt, gemalert und installiert. Alles mit reiflicher Überlegung, stilvoll und schlicht, dem Charakter des Hauses angepasst – und vor allem funktional.

 

In der ersten Nacht wälze ich mich auf der ungewohnten Matratze hin und her, bis ich auf die glorreiche Idee komme, mir die zweite Bettdecke unter zulegen – dann ist die Unbequemlichkeit vorbei.

 

Auch hier verzichte ich nicht auf die zur Gewohnheit gewordenen Fünf-Tibeter-Übungen, die auf dem etwas stumpfen, gelauchten Holzfußboden etwas mehr Einsatz als zu Hause erfordern.

 

Franz hat sich für heute frei genommen für eine gemeinsame Rad-Bus-Fuß-Tour in die zum großen Teil noch schneebedeckte Bergwelt. Zurück von der Tagestour ist Flo im Haus, leider etwas erkältet, was sich aber in den nächsten Tagen immer weiter bessert.

 

Am Abend sitzen wir noch im Gespräch am prasselnden Stubenofen hinein.

 

Am nächsten Tag geht’s für mich wieder auf Wanderschaft in die heiter bis wolkige noch winterlich anmutende Bergwelt. Nur vereinzelt zeigt sich ein wenig grün und ein paar Blümchen. Ich genieße das Wandern in der für mich als Flachlandtiroler so ungewohnten Natur. An einer kleinen Kapelle setze ich mich auf eine Bank zur Meditation – nach weiterer Wanderung geht’s bis zu einer ganz neu und schön gestalteten Meditationskapelle mit herrlichem Ausblick. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, denn kurz vor dem Auszeithaus fängt es an zu tröpfeln, um später in richtigen Regen zu mutieren.

 

Müde und erschöpft, gestärkt von einer kleinen Brotzeit nach dreieinhalb Stunden Wanderung ruhe ich mich erstmal aus. Danach treibts mich nochmal raus, diesmal in den Ort, um für unsere kleine Gruppe etwas einzukaufen. Leider finde ich nicht den bevorzugten Einkaufsladen und bringe unerwünschten Produkte mit, die als unbiologisch verachtet werden.

 

Abends ist wieder gemütliche Gesprächsrunde und Lesen bzw. Laptop angesagt.

 

Der nächste Tag führt mich auf ähnlichem Weg wieder zur Meditationskapelle. Am Nachmittag finde ich dieses Mal zum Glück auch den M-Preis-Laden, um biologische Sachen einzukaufen.

 

Wie an den Vorabenden sitzen wir am warmen Ofen und tauschen Gedanken und Ansichten aus.

 

Ich bin dankbar für eine schöne Zeit hier im und um das Auszeithaus, die mich aus dem gewohnten Umfeld in eine für mich besondere Lebenswelt geführt hat.

 

Ich denke es ist gut von Zeit zu Zeit mal in anderen Lebensumständen zu sein und sein eigenes Leben aus einer neuen Perspektive zu sehen. Meine besten Wünsche für Haus und Bewohner*innen begleiten dieses einzigartige Projekt.

 

 

 

In Freundschaft verbunden

 

 

 

Rüdiger

 

Heute war ein relativ ruhiger Tag. Ich arbeite an meinem Projekt weiter: die Wände zu verputztem. Mithilfe eines Gemisches aus Überresten der Lehmbauplatten und Lehmputz. Auf die Fugen, über zwei Platten, muss dazu noch immer ein Netz mithilfe des Lehmputzes befestigt werden, damit eine stabile Verbindung zwischen den Platten besteht. Heute habe ich die gesamte Nord-West-Wand oder auch Giebelwand genannt fertig verputzt. In den nächsten tagen beschäftige ich mich damit alle zu verputzten um auf diesen Putz dann einen farbigen Edellehmputz aufzutragen. Franz beschäftigte sich mit der Dusche. Er klebte ein Dichtfließ auf das Duschelement zur Abdichtung, siehe Foto. um dort mit mir in den nächsten Tagen die Fliesen zu verlegen. Diese Fliesen bestehen aus geschnittenen Steinen, welche auf einem Gitter befestigt sind. Dies sind die Fliesen wie schon in den anderen Bädern. Am Nachmittag ist Franz nach Wenns gefahren um Lebensmittel zu kaufen und Material, damit die Heizkörper vollständig angeschlossen werden können.

 

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Dritter Mitarbeiter

Gernot und ich bildeten heute ein Team. Mit vereinten Kräften viel es uns sehr leicht die restlichen, noch notwendigen, Platten anzubringen. Wenn ich mit dem Planen des Zuschnitts der Platten beschäftigt war schraubte fixierte Gernot noch die freien Stellen bei den bereits angebrachten Platten. Dieses Projekt haben wir heute abgeschlossen. Somit geht es morgen an die erste Schicht des Putzes auf den Lehmbauplatten.  Franz beschäftigte sich wie bisher mit den Leitungen für die Heizkörper. Auf einem Bild kann man ihn sehen während er gerade mit einem Bunsenbrenner lötet.

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Lehmbauplatten und Heizkörper

Ich startete heute komplett unabhängig mit der Arbeit. Ich fand eine Ersatzlösung zum schneiden, damit wir keinen so großen verbrauch von Stichsägeblättern haben. Wenn wirklich nötig nutzte ich die Flexmaschiene, jedoch auch nicht all zu oft da sich der Staub in der ganzen Wohnung überall absetzt, unter anderem auch an der Decke, die bereits weiß ist. Franz und ich brachten in dem Raum der Stille die Heizkörper an. Gegen 14 Uhr traf unser Gast Gernot ein. Er wird uns ab morgen bei der Arbeit unterstützten.

 

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