Vorarbeiten zum Dämmen

Was ist da los, was wird da gespielt, ist denn noch immer Winterschlaf angesagt?

In letzter Zeit war ich dabei, Materialien zu organisieren, um die nächsten Arbeiten am Dach auszuführen. Nun habe ich an der Dachschräge die Dampfbremse und die Lattung angebracht, ebenso an den Kniestöcken je nach den Gegebenheiten,  z. T. brachte ich Holz- oder Jutedämmumng (schadstofffrei und lecker) an. Für mich bekam der Begriff Kniestock eine sinnige Bedeutung, da ich den ganzen Tag auf den Knien arbeitete.

Desweiteren helfe ich einem Nachbarn jeweils am Wochenende, seinen Vorraum auszubauen, und zwar im Tausch seiner Mithilfe am Auszeithaus. Diese Art von geldlosem Tausch mache ich mit Freude und Überzeugung.

In der vergangen Woche war es auch soweit, dass die Beteiligten (Gemeinde, Wasser- Genossenschaft und Nachbar Bernd) den Kauf- Tausch- und Dienstbarkeitsvertrag beglaubigt unterschreiben konnten. Dass wir hier im Pitztal die letzten Wochen ein einmaliges herrliches Wintersonnenwetter erleben durften, muss ich wohl nicht speziell erwähnen.

Auch auf der Seite der Finanzierung des Auszeithauses braucht es Ideen und kreative Schritte. Zwei drei potenzielle Vereinsmitglieder oder Darlehensgeber haben sich auf meine Anfragen zurückhaltend geäußert und ihre persönliche Unsicherheit ins Feld geführt. Beim Treffen der Südgruppe letztes Jahr hatten wir herausgearbeitet, dass vom Verein für Darlehensgeber, die 50‘000 oder mehr Darlehen geben, eine erstklassige Sicherheit geboten werden kann, nämlich die Sicherheit einer im Grundbuch verschriebenen Grundschuld, mit individuell zu vereinbarendem Rückzahlungsmodus.

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Tief blauer Himmel, Schnee und Kostenbürokratie

Täglich fühle ich mich bei dem herrlichen Winterwetter wie in den Ferien. Immer wieder bin ich von der Panoramasicht, die sich einem von der Dachterrasse biete fasziniert. Nicht desto trotz geht die Arbeit in winterlichem Tempo weiter. Zur Zeit die Temperaturen um 0°C und Nachts einige Grade unter Null, dies merke ich eindeutig beim Heizen, der Ofen verschlingt erheblich weniger Holz als bei Außentemperaturen um -15°C.

Zur Zeit organisiere ich die nächsten Arbeiten, kaufe Materialien und Werkzeug dafür ein. Oft werde ich gefragt, wie es denn mit der Baugenehmigung weiter geht. Da hat sich eine neues Problem aufgetan. Eine Vorschrift der Landesbehörde verlangt nun auch dass alle Durchstichshöhen des Bauvorhabens, von einem dafür zertifizierten Ziviltechniker Büro vermessen werden muss. Ja da fliegen auch wieder Tausend bis Zweitausend aus dem Fenster.

In dieser geruhsamen Winterzeit habe ich auch Zeit eine Idee weiter zu verfolgen. Ich versuche im Tal Freigeister zu finden, mit denen wir eine Zukunftsgruppe für das Pitztal bilden könnten. Die Ideen für das Postskizeitalter im Pitztal entwirft und der Frage nach geht, wie könnte ein lebenswerte Leben in 20, 30… Jahren aussehen? Viele Derjenigen, die ich angesprochen haben, meinten dass es "Niemanden" gäbe, dass alle nur für sich schauen würden. Das glaube ich schlicht und einfach nicht. Nach meiner Erfahrung, gibt überall Menschen, denen das Wohl der Mitmenschen am Herzen liegt und solche die sich gerne für eine gemeinsame und lebenswerte Zukunft engagieren möchten.

Langsam erkennen viele Menschen den kulturellen und sozialen Wert ihrer Region als ihr Erfahrungsumfeld. Immer mehr Menschen wollen die Wirksamkeit ihres Handelns im eigenen Lebensumfeld erleben und nicht nur Verwalter von Sachzwängen sein. Immer mehr Menschen haben es satt nach Regeln leben zu müssen, auf die sie keinen Einfluss ausüben können. Immer mehr Menschen wollen ein selbst bestimmtes Leben leben. Das sind meiner Ansicht nach eine ganze menge Menschen die der Lethargie entfliehen können wenn sie sich dafür entscheiden,

Übrigens gibt es seit etwa zwei Wochen eine neue Erdbewohnerin im Riedel, Emma ist die Tochter von Martin und ……..(?ich werde mich schlau machen). So geht das Leben weiter.

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