Neues vom Auszeithaus

Wir, Vereinsmitglieder und Auszeithaus-Gäste, berichten hier über Erlebnisse, Erfahrungen und Neues vom Auszeithaus Auders.

Müll soweit das Auge reicht
Müll soweit das Auge reicht

Freitag 3. Juli

Für heute kündigten sich Hannes und Christoph an. Das große Thema des Tages war weiter entrümpeln und den Müllcontainer füllen. Der Tag kündigte sich als sehr heiß an, gegen Mittag wurde das Müllschleppen immer schweißtreibender. Der aufgewirbelte Staub zusammen mit triefendem Schweiß auf der Haut hinterließ ein besonderes sinnliches Erlebnis. Bis 13 Uhr war weder Hannes noch Christoph aufgetaucht und ich beschloss eine Siesta zu machen. So um 14:30 Meldete sich Christoph wo ich denn wäre? Er holte mich im Haus in dem ich wohne ab. Zu Zweit mit vereinten Kräften schleppten wir alles was uns nicht brauchbar erschien zum Container. Wir schlugen Schränke, Tische, Stühle Kisten und dergleichen zusammen. Immer in beste Absicht der Reduzierung der Volumina. Mit dem Schwung von Christoph schaffte ich es auch die schmudeligsten Haufen anzugreifen. Stück um Stück verschwand so in den 10m³ Bauch des Containers, und immer ging noch was. Auch die Kartons die ich als Letztes hinein werfen wollte verschwanden im Container. Gerade eine solche Arbeit läuft vor allem aus psychologischen gründen zu Zweit besser von der Hand. Auch Christoph war erfreut über das was wir gemeinsam in der paar Stunden geschafft hatten. Zeitweise unterstützte uns auch ein Nachbarjunge bei unserer staubigen Arbeit. Um ca. 21 Uhr war der Container bis auf die letzten 10 Liter voll gestopft.

Ich machte von der Rampe die ich an den Container angebaut hatte ein Foto, da ich es unbedingt Hannes zeigen musste, das es uns beide an ein Erlebnis erinnert der uns in den unmöglichsten Momenten sagen lässt: Las uns eine Rampe bauen! Wir machten uns zur Herberge, duschten und machten uns etwas nach 21:30 Uhr ins Dorf um noch was zu essen. Die Küche im Restaurant war aber schon geschlossen, nur die Rutsche bot uns ein Flamkuchen und eine Margretha an. Wir genossen beim Essen den herrlichen lauen Bergsommerabend und sahen müde von der schweißtreibenden Arbeit, der hin und her eilenden Dorfjugend zu.

Donnerstag 2. Juli 15

Gleich um Acht kam der Container 10m³ an. Mit etwas Mühe platzierte der Fahrer den Container genau so, das er für die Beladung optimal dasteht. Dann baute ich eine Rampe (hier ist sie Hannes, endlich nach Jahren).

Nun fing die tolle Arbeit an, den ganzen Krempel /Müll weg zuwerfen. Es ist allerdings eine Beschäftigung der ich mich am Stück nicht zu lange hergeben kann. So werde ich in den nächsten Tage immer wieder mich damit beschäftigen. Und doch befriedigt mich die Aussicht 10m³ Müll loszuwerden und die Bude leer zu räumen.

Von gestrigen Tag etwas müde machte ich mich schon um 14 Uhr nach Hause, um Telefonate und Bürokram zu erledigen, was ich dann allerdings doch nicht schaffte.



Zwischen den Blumen wartet Kamerad Zerstörer sein Werk vollbringen zu können.
Zwischen den Blumen wartet Kamerad Zerstörer sein Werk vollbringen zu können.

Dienstag 30. Juni 15

Der heutige Tag war ein Orga-Tag, ich erledigte verschiedene Telefonate und fuhr nach Imst um eine Schlosserei zu suchen und einen eventuellen Auftrag (Gallerie für 4 Parkplätze) zu besprechen. Dann wollte ich einige Handwerkzeuge bei Toolpark einkaufen um auch den Laden kennen zu lernen, ob er für Werkzeug unser Hoflieferant werden könnte? Der laden ist gut mit Personal ausgestattet, aber nach meinen ersten Eindruck nicht der Profiladen wie ich Ihn aus Hamburg kenne. Seine Auswahl und Qualität, an für unsere vorgesehenen Arbeiten geeigneten Werkzeugen und Maschinen, würde ich nur leicht über dem der üblichen Baumärkte sehen. Also dachte ich, ebenso gut (angeliefert) übers Internet.

Apropos Internet: Für die notwendigen Abbrucharbeiten kaufte ich übers Internet einen massiven Abbruchhammer (siehe Bild) für nur 108 €. Bei meinen Recherchen stellte ich fest, dass die Preisspanne für das ein gleiche Produkt von 108 € bis 480 € reicht (zwar unterschiedliche Farben). Da werde ich doch als Interessent und Käufer irre gemacht. Wie kann ich noch nach meinen Wertmaßstäben einen fairen Preis eruieren? Wie die Qualität und Haltbarkeit eines Produkts herausfinden? Wer ist nun ein Gauner, ich? der billigste Anbieter? oder der Teuerste? Ich versteh das alles nicht mehr. Zum Glück kontaktierte ich ein Sägewerk in Wald bei Arzl der die Stämme von der Umgebung kauft, sie aufsägt und uns das Schnittholz liefern würde. Hoffentlich können wir möglichst viele solche Geschäfte machen. Jedenfalls wenn wir den Strom bei der „Tiroler Wasserkraft“ kaufen wird es zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen aus dem Tirol sein.

Jetzt da ich dies Zeilen verfasse sitze ich bei herrlichen Sommerabend-Berg-Temperaturem auf der Terrasse und genieße gleichzeitig das intensiver werdende Strahlen des Sternenhimmels.

Aus meinem oben beschriebenen Dilemma heraus kaufte ich einige Werkszeuge und versch. Schrauben bei Toolpark und Andere bei OBI. Da kam dann schon einiges Gewicht in meinem Rucksack zusammen. In Imst kaufte ich auch Einige fürs Büro, das in diesem Zusammenhang eher ein voluminöses Problem darstellte.

Morgen Abend habe ich mich mit dem Zimmer Gundolf beim Haus verabredet, mit dem ich gerne zusammenarbeiten würde. Ich glaube, dass er flexibel genug ist und sicherlich auch von einem fairen Geschäft profitieren kann. Heute versuchte ich möglichst in der Nähe einen geeigneten (Produkte, Konditionen und Nähe) Baustoffhändler zu finden, was aber als unerwartet schwierig erweist. So werde ich den Einzugskreis etwas weiter öffnen müssen.

Vom Einkauf im Baumarkt zurück.
Vom Einkauf im Baumarkt zurück.
Himmlische Aussichten
Himmlische Aussichten

  Montag 29. Juni 15

Ich nahm mir für Heute eine weitere Teilfläche vor, die ich mit den vorhandenen Brettern Schließen wollte. Dabei war ich immer wieder mit wegräumen und sortieren von Müll und Brauchbaren beschäftigt, so dass ich mich immer wieder zurück an die eigentliche Arbeit holen musste. Ich war schon kurz nach 7 Uhr auf der Baustelle, da ein Kontainer für den Müll angeliefert werden sollte. Erst als ich mir den Feierabend gab, bemerkte ich, dass er nicht angeliefert wurde. Ich dachte ich telefonier dann von zu Hause aus, zu Hause bemerkte ich, dass ich ja ein Handy bei mir gehabt hätte.

Irgendwann meldetet sich Reinhod der Elektriker und meinte, dass der Verein noch einen Vertrag mit einem Stromlieferanten abschließen müsse, damit er dann an diesen die Fertigstellungsanzeige schicken könne, damit dieser dann Strom liefert. Ja Ja meine Aufgaben hier sind vielfältig.

Abgründe wo man hinschaut!
Abgründe wo man hinschaut!



Samstag 27. Juni 15

Immer wieder räume ich Kasuppel weg, damit ich dann das arbeiten kann, was ich mir vorgenommen habe. Das wird sicherlich auch noch einige Zeit so weiter laufen. Heute nahm ich mir vor, die Statik im EG herzustellen, dabei musste ich mit dem vorhandenen Werkzeug, Wasserwage, Fäustel und einem Stemmeisen das zu einer elektrischen Stemmhammer gehört arbeiten. Für speziellere Arbeiten kann ich auch einen Pickel zur Hand nehmen. Dann nahm ich noch mit dem neuen Lasermessgerät verschiedenen Naturmaße am Bau wie es hier heißt, um sie in die Planung Einzupflegen.

Anbei ein Bild vom zukünftigen Mitarbeiter in Sachen Wärmedämmung. Ich denke ein robuster Traktor, er sieht unverschämt gut, hat einen gewissen Glanz und ein gepflegtes Äußeres.

So geht nun eine Arbeitswoche im Auszeithaus zu Neige und ich empfinde Zufriedenheit und das sicherer Gefühl, dass der desolate Bauzustand mit stetiger Arbeit in den Griff zu kriegen ist und das Haus Alles in Allem (Lage, Nachbarn usw.) ein guter Kauf ist. Natürlich sind braucht es auch die notwendigen Mittel in fortlaufender ausreichender Liquidität.

Freitag 26. Juni 15

Auf dem Weg zum Haus sah ich einen jungen Mann, bei dem ich mich noch nicht vorgestellt hatte. Als ich ihm das Projekt vorstellte sagte er, dass er über das Projekt im Internet (Webseite) schon was gelesen hätte und er fände das gut. Im Laufe des Gespräches, er lud mich zu einem Kaffee ein, meinte er dass der Vorbesitzer (Arnuga) nie was gesagt hätte was er machen würde. So hätte auch Niemand ihm ev. helfen können. Martin stammt aus Wenns (Nachbarhof über uns). Er machte mich darauf Aufmerksam, dass der Hausberg nicht Imsterberg heißen würde sonder er der Venet sei, er hat also auch aufmerksam die Tagesberichte gelesen. Ich fragte ihn noch, ob es so sei wie Alexander mir gesagt hat, dass die Leute aus Wenns nicht die Wennser heißen würden, sondern Wenner. Er wies mich auch darauf hin, dass die Höfe und Häuser hier Riedel heißen würden und Auders auch die weitern Gehöfte ein schließen würden.

Ich war nach dem Antrittsbesuch bei Martin frohen Mutes, da ich bei einem weiteren Nachbarn, bei dem ich mich vorgestellt hatte sehr positiven Eindruck bekam über die ortsansässigen Menschen hier in Riedel.

Ein weiteres positives Erlebnis, war der Abschluss über den Kauf eine Einblasmaschine. Über mehrere Telefonate mit Herrn Herbert Kriechhammer von der Firma ISOCELL fanden wir die gegenseitigen Interessen und Positionen heraus. Herr Kriechhammer hatte eine ältere aber gut erhaltene Einblamaschiene, bei der er entweder ein Stör- und Ausfallrisiko einpreisen muss oder wir als Kunde tragen das Risiko. In unseren Gesprächen fanden wir heraus, dass mit den geringen Betriebsstunden, dem Testlauf und der Optik das Risiko für uns tragbar ist. Zumal die Maschine als älteres Modell einfach und robust aufgebaut ist wie ein alter Traktor. Meine bisherigen Abklärungen vergleichbarer Maschinen zeigte, das dies rundum das Beste Angebot ist, zumal beim Kauf von privaten Personen das sicherlich höhere Risiko zu tragen wäre.

Der Termin mit dem Mauermeister aus Arzl verschoben wir auf Morgennachmittag. Ich stellte die Ebene der späteren Bibliothek mit vorhandenen Balken und Schalbrettern fertig. Dadurch wird die Bausicherheit in diesem Bereich hergestellt. Morgen werde ich mit dem neuen Messgerät (Laser) die Maße in den Plänen mit den örtlichen Maßen korrigieren. Ebenso, wenn die Zeit reicht mit den vorhanden Mittel einen weiteren Unterzug zu Stabilisierung der Statik einbauen.

Als ich so in den Brettern, Latten und Holzbalken nach Brauchbaren suchte, kam mir plötzlich die Antwort auf meine Frage, welche mentale Verfassung hat dieses Chaos angerichtet. Es muss die Unfähigkeit gewesen sein Wesentliches von unwesentlichem zu unterscheiden. Diese erhellende Erklärung gibt mir die Kraft mich weiter mit mit der Strukturierung und dem Ordnen des Chaos zu beschäftigen (Ursache und Therapie).

Donnerstag 25. Juni 15

Auf dem Weg zur Arbeit.



Mit Befriedigung nehme ich zur Kenntnis, dass seit ich die Tagesberichte schreibe die Besucherzahlen und Seitenaufrufe auf der Webseite höher sind als vorher. Heute nahm ich mir vor, die begonnen Arbeiten an der Wiederherstellung der Statik mit den vorhandenen Holzbalken fortzuführen. Um 9:30 Uhr, war ich mit dem Kaminkehrer verabredet. Schon im Vorfeld wurde mir gesagt, dass er sehr jung und sehr nett sei. Ich wollte mit Ihm im Vorfeld klären, ob die geplanten Maßnahmen den Vorschriften entsprächen? Er sah in den meisten Fällen keine Probleme. Er klärte mich darüber auf, dass Feuerstellen auf verschiedenen Stockwerken nicht am gleichen Schornstein angeschlossen werden dürften. Dies hatte ich anders geplant, sah aber unter diesen Vorschriften auch eine Möglichkeit die zwei Ferienwohnungen mit jeweils einem Kaminofen auszustatten. Am Schluss des Gesprächs konnte ich die Aussagen, die über ihn gemacht wurden voll und ganz bestätigen. Ich bin froh wieder eine Abklärung gemacht zu haben, bei der Schwierigkeiten schon im Vorfeld beseitigt werden können.

Ich machte mich daher frohen Mutes an die Arbeiten die ich mir vorgenommen hatte. Dabei merke wie ich aufpassen muss, strukturiert und zielstrebig zu bleiben, da überall Arbeit, Müll und Unordnung herrscht. Mine Werkzeuge die mir momentan zur verfügung stehen, eine gute Säge, ein Fäustel, eine geliehene kettensäge, die Einkaufswagen und eine Sense. Nicht zu vergessen mein Köpfchen und meine Hände.

Irgend wann rief mich Herr Kriechhammer an, mit dem ich in Verhandlung bin über eine Einblasmaschine. Wir diskutierten verschieden Möglichkeiten wie er die Einblasmaschine mir verkaufen könnte, ob er ein Vollgarantie erbringen soll, oder ohne Garantie? Ich erzählte ihm, dass ich über andere Angebote verfügen würde. Wir waren uns drüber einig, dass ältere Maschinen mit zwar weniger Komfort, aber eben einfacher ausgestattet sind. Ich teilte ihm auch mit, dass ich über ein Angebot für eine neue Maschine, mit Lieferung von Isoliermaterial verfüge, das sehr interessant für uns ist. Allerdings meiner Einschätzung nach vom Verkäufer etwas stark von der Verkaufsinteresse (Maschine) her geprägt. Daher suche ich nach wie vor nach einer gebrauchten Einblasmaschine, da sie unserem Verwendungszweck eher entspricht. Er sagte, dass er die Funktionsfähigkeit der Maschine überprüfen möchte und sich dann mit einem Angebot melden würde. Solche Verhandlungen begeistern mich immer wieder, wenn über ein ausführliches Gespräch die gegenseitigen Interessen und Positionen deutlich werden. Und dann eine für beide Seiten eine gute Lösung gefunden wird.

Euch den Vereinsmitgliedern werde ich noch den Vorschlag der Versicherungen ( Feuer, Bauzeit, Gebäudehaftpflicht, eine Unfallversicherung für Vereinsmitglieder und Auszeitgäste, die für oder im Auftrag des Vereins Tätigkeiten verrichten, so wie eine Haftpflichtversicherung ür den Verein) zukommen lassen.



Mittwoch 24. Juni 15

Das Thema heißt Müll, Müll und nochmals Müll. Heimlich versuche ich hinter die Psyche desjenigen zu kommen, der diesen Schrott alles gesammelt hat, aber bleibt mir wohl verborgen. Im Zug von Müll sortieren muss ich auch Lagerplatz schaffen um brauchbare Baumaterialien lagern zu können, baute heute ein Podest das später als Fußboden für den Sozialraum dient. Beim sortieren fand ich einen Holzbalken, der genau als Unterzug für zischen dem späteren Essraum und Leseraum passte. Die war damit der erste Arbeitsschritt in Richtung wieder Herstellung der Statik des Hauses. Als Einmannbetrieb muss ich auch erfinderisch (siehe Bild) sein bei der Logistik von schweren Materialien.

Zu Fundus im Haus gehört auch eine Ausstattung für die Gäste vom Zauberberg. Heute hatte ich auch noch einen Termin mit Herr Wultschnig Elektriker vom Ort. Wir besprachen das Notwendige und die Vorgehensweise für die Inbetriebnahme des Baustroms. Reihnhod war wie üblich hier gleich im Du. Das Gespräch war ziel führend und er meinte dass ich die Daten : Haus, Verein, Auftraggeber usw. rüber mailen solle, damit er aktiv werden kann. Reinhold war auch schon auf der Webseite und war gut informiert und gegenüber dem Projekt sehr wohlgesonnen.

Mit dem was ich heute sortieren, aufbauen und ordnen konnte bin ich sehr zufrieden. Heute war mehr die Arbeit im Vordergrund und ich hatte keinen Energie mehr mich Nachbarn vorzustellen, die ich auf der geistigen Liste habe. So stürzte ich mich etwas müde in den Feierabend.

Was für ein Gewerbe wurden hier betrieben?

Dienstag 23. Juni 15

So richtig will es nicht Sommer werden, es ist seit einigen Tagen kühl und Nass. Die Bauern laueren darauf den ersten Schnitt auf den letzten Feldern zu machen. Das hat allerdings den schönen Nebeneffekt, dass ich noch überall blühende „Maiwiesen“ auf meinem Weg zum Haus bestaunen kann. Heute fing ich an den Müll und Schrott etwas zu sortieren. Ich hoffte dabei dies oder Jenes Brauchbares zu finden. Außer Holz gibt es kaum Dinge die ich brauchen kann. Über das Grundstück verläuft ein alter Trampelpfad der häufig von den Nachbarn begangen wird, da er er die kürzeste Verbindung bildet. Mit jedem Tag lerne ich nicht nur die Nachbarn kennen, sondern auch das Haus wie es steht und wie es neu belebt werden kann. Zu erst aber muss es von Müll, Müll, Dreck befreit werden. Sobald diese Arbeit abgeschlossen sein werden, kann mit der aufbauenden Tätigkeit begonnen werden, dazu gehört eine Türöffnung nach Außen im Keller zu erstellen, damit der direkt Zugang von Außen für die notwendigen Arbeiten am Fundament ausgeführt werden können. In den nächsten Tagen versuche ich auch noch das Geschäft mit dem Landabtausch (7m²) mit Peter Bregenzer klar zu machen. In den nächsten Zeit werde ich mir notwendiges Handwerkzeug besorgen um die nächsten geplanten Arbeiten auch ausführen zu können.

Heute versuchte ich mit dem Kaminkehrer einen Ortstermin zu organisieren, er wollte mich zurück rufen, was für mich bedeutete Handy muss immer aufgeladen am Mann sein (Stress). Während meine Arbeit und danach, genoss ich den Ausblick und die Berge. Einfach ein herrlicher Arbeitsplatz!



Montag 22 Juni 15

Mit dem örtlichen Elektriker Wultschnig nahm ich Kontakt auf, dabei ging es um den Baustrom, der in nächster Zeit erstellt werden sollt um die notwendigen Bauarbeiten beginnen zu können. Er sagte zu sich für einen Ortstermin in den nächsten Tagen zu melden. Solche Zusagen bedingen, dass ich das Handy nun ständig aufgeladen bei mir tragen muss. Das sind Probleme die ich früher nicht hatte.

Als ich zum Haus ging, ergab sich die Situation, dass ich mich und das Projekt in einem Gespräch über den Zaun vorstellen konnte. Das spontane Gespräch war für Beide interessant und erfreulich. Danach traf ich vor dem Haus noch Verena und Stefan die unmittelbaren Nachbarn und wir sprachen über den Dorfbrunnen. Stefan gab zu erkennen, dass wir das ohne Gemeinde gemeinsam planen und ausführen würden. Notwendiges Geld würde von der Wasserkooperation kommen und wir würden die Arbeit leisten. Er sprach mit leuchtenden Augen schon vom Brunnenfest. Ich denke das wird eine gute Sache.

Wenn ich m ich so bei den Nachbarn vorstelle und wir dabei über das Haus, Die Arbeit die notwendig ist, dass die Meisten schon mal unsere Webseite besucht und Einiges gelesen haben. Daher verstehen die Leute recht gut was wir mit dem Projekt wollen und verstehen es auch aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus. Mir liegt viel daran den Nachbarn das Vertrauen zu wecken, dass es unser Wunsch ist mit allen Nachbarn in einen lebendigen Austausch zu treten. Mit einen schön gestalteten Brunnenplatz dafür einen Raum zu schaffen ist für mich ein Projekt auf das ich mir sehr freue.

Wenn ich mit den Bauplänen im Kopf durch das Haus gehe, dann versuchte ich Struktur und planmäßiges Vorgehen im Kopf zu sortieren. Wie üblich beim Bauen betreffen die Überlegungen verschiedene Ebenen, da gibt es baurechtliche, finanzielle, bauphysikalische, organisatorische, kostenseitige und gestalterische Fragen zu klären. Was ich bis jetzt bei all meinen Kontakten, seien es die beruflichen oder eher privaten erfahren konnte war eine positive Grundstimmung und Hilfe, was mich an die Worte von Hermann Hesse in dem Gedicht „Stufen“ erinnern lässt:

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..........

Samstag 21. Juni 15

Die Sonne ließ sich heute nur selten blicken, so verbrachte ich viel Zeit am Rechner um nach Werkzeug, Lieferanten, Herstellern und Transportmöglichkeiten zu recherchieren (Gerüst, Leitern, Baustromverteiler, Stemmhammer......).

Heute sprach mich auf dem Weg von Wenns nach Hause ein Herr an der Straße an, ob ich der sei der das Haus in Auders gekauft hat? Ich sagte ja der Verein Auszeithaus Auders und so hatte ich die Gelegenheit das Projekt einem weiteren Wenner vorzustellen. Er war offen und konnte von krank machenden Situation in seinem Erfahrungsumfeld (Straßenbau) erzählen.

Noch ein Link zu einem Video in Youtube, von einer Sendung im WDR, in dem ein Banker von seinem Ausstieg berichtet und von dem was er jetzt

https://www.youtube.com/watch?v=eY_tZdR8tns

 

Freitag 20. Juni 15

In Imst hielt ich Ausschau nach möglichen Lieferanten von Baustoffen, Werkzeug, Holz und dergleichen. Entweder habe ich falsche Vorstellungen oder der „Markt“ in Österreich ist etwas anders strukturiert. Vielleicht gibt es schon den kleinen Händler der sich als Dienstleister den Kundenwünschen anpassen kann und auch regional vernetzt ist. Ich möchte nicht von den Segnungen der Bauchemie und der Baustofftechnik erschlagen werden. Also werde ich weiter suchen. Dann suchte ich in Wenns auf Empfehlung einen jungen Zimmerer auf. Im Gespräch über eventuelle Zusammenarbeit hörte er sich kooperativ und offen an. So dass ich im geistigen Auge schon für beide Seiten eine ersprießliche Kooperation sehe. Er ist allerdings in den nächsten zwei Wochen voll ausgebucht, ich signalisierte ihm, dass der Umbau langsam beginnen würde und ev. Auch eine Winterarbeit würde. Wir verabredeten, dass ich mich wieder melden würde.

Am Nachmittag machte ich mich nochmals an die Urbarmachung des Geländes. Im Geiste stelle ich mir dann vor wie die nächsten Bauarbeiten vor. Nach dem das mit der Elektroanschluss wieder in Betrieb ist, kann ich die Kellertüröffnung ausbrechen, damit die Fundamentsicherungsmaßnahmen begonnen werden können. Allerdings ist im Moment die Liquidität noch nicht sicher gestellt. Nun sind zuerst verschiedene Bauvorbereitungsarbeiten dran. Heute suchte ich in Imst eine Schlosserei auf um zu fragen, ob sie die Stahlkonstruktion für für das geplante Carport/Galerie bauen könnten. Leider wirkte die Firma Freitagmittag schon etwas ausgestorben, aber ein Arbeiter gab mir eine Telefonnummer.

Die Nebelschwaden ziehen ab und ein herrlicher Tag kündigt sich an.
Die Nebelschwaden ziehen ab und ein herrlicher Tag kündigt sich an.

Donnerstag 19. Juni 15

Mein erster Gang führte mich in die Sparkasse um die Geldkarte abzuholen, Herr Stadler der Leiter der Filiale konfigurierte die Karte so, dass sie für das Vereinskonto und mein Privates funktioniert. Wieder ein Schritt weiter in der Arbeitsvorbereitung für die Bautätigkeiten. Dann musste ich das Sparbuch, das über 4'000€ sperren lassen. Das Prozedere ist nun so, dass ab heute eine einmonatige Sperrfrist läuft und danach kann es aufgelöst und auf unser Giro gutgeschrieben werden.

Am Nachmittag traf ich mich mit der Nachbarin und wir phantasierten über den neuen Dorfbrunnen. Es stellte sich heraus, dass es schön wäre, wenn ein kleiner Treffpatz würde also mit einer gemütlichen Sitzmöglichkeit. Ich ließ auch durchblicken, dass wir uns zeitlich keinen Stress machen sollten. Verena meinte ein Nachbar würde als Steinmetz arbeiten. Nach der ersten Idee würden wir mit einem Bagger von unserem Gelände Böschung abgraben, so dass eine Nische entstehen würde und der Brunnen mitten drin. Danach machte ich mich weiter an die Rodung des Geländes um das Haus. Gedanklich bereitete ich die Müllentsorgung vor, dazu ist aber Strom notwendig. Dafür werde ich einen mit Termin mit dem örtlichen Elektriker vereinbaren um auch die Art einer möglichen Zusammenarbeit zu besprechen. Ebenso beabsichtige ich in nächster Zeit mich mit der Firma A&M in Sankt Leonard, zwecks Maurer arbeiten in Verbindung zu setzen.

Mittwoch 18. Juni 15

Ich war mit Herrn Falch von TINETZ beim Haus verabredet, davor machte ich mich daran, den Gestrüppschungel um das Haus mit der Sense klein zu kriegen. Dabei zeigte sich die Tatsache, dass noch kein Werkzeug vorhanden ist. In den Nächsten Tagen werde ich geeignetes Werkzeug besorgen. Um das Umfeld frei zumachen müssen auch noch wild gewachsene Bäume gefällt werden. Nach und nach werde ich das Haus für uns in Besitz nehmen, dabei sehe ich schon was einmal werden kann. Verschiedene Vorbereitungsarbeiten, wie Platz für den Abfallcontainer und ausgiebig Platz für Baustoffe schaffen. Also um räumen und Plätze frei machen, dabei denke ich auch daran, wann es möglich sein wird die Galerie (befahrbares Doppelcarport) zu bauen, durch die wichtiger Lagerplatz entstehen wird.

Mit Herrn Falch schauten wir den bestehenden Elektro-Hausanschluss an, der noch über eine sog. Freileitung angeschlossen ist. Er meinte, wenn wir sagen würden dass er uns stört müssten wir 1'000€ bezahlen und es würde von TINETZ eine Erdleitung mit einem Kasten in die Nähe des Hauses geführt. Wir seinen dann für die Zuleitung auf unserem Grundstück und im Haus zuständig. Wir verabredeten den bestehenden Zählerkasten wieder in Betrieb zu nehmen. Dies muss durch den Elektriker geschehen, der eine Fertigstellungsmeldung macht. Er klärte mich über die Konstrukte TIWAG, TINETZ, TIBAG auf, auch darüber dass wuir ein Xbliebigen Stromlieferant wählen können. Alles getrennter, komplizierter, unübersichtliche, neoliberaler und teurer für den Kunden.

Danach stellte ich das Projekt und mich weiteren Nachbarn vor. Für mich spannend und interessant, da ich so ganz sachte spüre wie ich so zum unbedarften Grenzgänger werde. Grenzen die mir später sicherlich mal sichtbar werden, die ich aber als Neuer solange wie möglich offen halten möchte.

Morgen muss ich zur Bank gehen und das Sparbuch (3'000€) sperren lassen, da ich im Moment keinen Schimmer habe wo ich es auf meinen Reisen oder beim Umzug Sparbuch das liegen ließ. Es ist peinlich für mich und ich ärgere mich auch sehr über mich. Aber es hilft nichts ich muss es eingestehen und die notwendigen Schritte unternehmen und die Kosten tragen.

Dienstag 16. Juni 15

Nun neigt sich ein ereignisreicher Tag seinem Ende zu und ich versuche in den folgenden Zeilen einen Schimmer davon wider zu geben. Nun der Reihe nach:

Bei der Suche nach einem Minibagger und einer Einblasmaschine eröffneten sich die Möglichkeit in der Nähe von Dortmund aus zwei Minibaggern auszuwählen und mit einem kleinen Umweg eine Einblasmaschine für 3'500€ zu erwerben. Nun meldete sich ein Anbieter aus Österreich, dem ich für seine 5'000€ schon abgesagt hatte, er fragte mich nun welchen Preis ich zu zahlen bereit wäre (fand von ihm ehrlich, dass er auf den Fotos der Maschine auch die Spinnennetze zeigte). Ich schrieb ihm also, dass ich mich bereits in Verhandlung über eine gleichwertige Maschine in Deutschland befinde. Darauf machte er mir das Angebot für 3'500€ die Einblasmaschine an zu liefern. Also schrieb ich Ihm heute Abend, dass ich sein Angebot gerne annehmen würde, Nun warte ich auf seine Antwort. Dann erzählte mir Frau Regensburger (meine Schlummermulsch) dass ihr Neffe (Seppl) zwei Bagger besitzen würde. Ich nahm mit ihm Kontakt auf und verabredete mich auf Samstag zu einem Austausch über Minibagger leihen. Bis Samstag werde ich also die anderen Möglichkeiten nicht weiter verfolgen.

Um 13:15 Uhr war ich mit einem Versicherungsmann verabredet. Das Geschäft war relativ unkompliziert , er sagte, dass die Gebäude- und Haftpflichtversicherung während der Bauzeit kostenlos sei. Die notwendigen Unterlagen versprach ich ihm zu mailen. Dann fragte ich noch nach den Möglichkeiten, wie der Verein Helfer auf dem Bau gegen Unfall versichern könnte. Er wusste nicht ob seine Firma eine solche Versicherung anbiete, versprach aber sich schlau zu machen. Angenehm fand ich, dass Herr Alexander Eiter nicht versuchte mir X Versicherungen an zu drehen.

Christoph erzählte ich, dass ich hier einen Drucker/Scanner um Belege an Stephan zu senden bräuchte. Er sagte er hätte einen solchen und er würde ihn bringen. Allerdings müsste er „Linux-tauglich“ sein. Christoph versprach sich darum zu kümmern. Ich denke eine super tolle Lösung Danke Christoph.

Von der Wirtschaftskammer Tirol erhielt ich Vorlagen für einen Arbeitsvertrag mit den rechtlichen Vorgaben in Österreich. Nun bin ich zu müde um sie heute noch durch zu arbeiten.

Heute machte ich auch mit Jemanden Bekanntschaft, der vermutlich an einem Burnout vorbei geschrammt ist. Er erzählte wie er am Montag wenn er zum Dienst musste, an sich einen befremdlichen Geruch (vermutlich Angstschweiß) bemerkt hatte. Er hätte schlecht geschlafen und von Ängsten geplagte gewesen. Der Druck bei seiner Firma immer mehr zu verkaufen sei unerträglich gewesen und er hätte gekündigt, trotz der Warnung seines Chefs er würde seine Existenz riskieren. Er erzählte auch wie er sich von verschiedenen Nachrichten und Blogs aufhetzen ließ. Er bemerkte wie er Asylanten als Schmarotzer und Gegner sah. Er merkte dass er (in seinem Wesen) nicht der ist der da hasste. Er erkannte, dass er da hinein getrieben wurde und da spürte er dass er etwas ändern musste und zwar bei sich. Ich kann seine Worte nicht genau wiedergeben, was bei mir hängen bleibt seine Erkenntnis dass er sich in einer beruflichen und privaten Situation befand, die ihn von andern Menschen entfernte und hassen ließ. Dass die Kurve gekriegt hat sich entschlossen hat sich zu wandeln und seinen Weg zu suchen.  

Montag 15. Juni

Die Tage stehen im Zeichen, wie organisiere ich mein Leben im neuen Umfeld, wie arbeite und organisiere ich meine Aufgaben. Wo kaufe ich Bioprodukte ein, leider nicht so einfach. In Imst gibt und im Pitztal gibt es keinen Bioladen. Dann geht es auch darum geschäftliche und private Kontakte zu knüpfen. Bei den unmittelbaren Nachbarn bei denen ich es nicht gemacht habe, werde ich mich persönlich an der Haustür vorstellen und über unser Vorhaben informieren. Als ich mit dem Biobauer in Wenns sprach zeigte es sich, dass natürlich im Dorf über das Auszeithaus im Stil der stillen Post Infos zirkulieren.

Ich versuche nun intensive einen Minibagger zu organisieren, dabei musste ich feststellen, dass der österreichische Markt klein ist und Preisbestimmt, d.h. es gibt nichts Brauchbares unter 8'000€. Da kommt bei mir die Idee auf wie wärs mit einem Maschinenpool? Nun fand ich in der Nähe von Dortmund zwei geeignete Minibagger, der Eine sehr günstig aber mit Motorschaden, der Andere um die 5'000 aber funktionstüchtig. Ebenso in der Nähe eine Einblasmaschine für Dämmung Isocell und der Gleichen. Dies ließe sich mit einem Transport mit Anhänger organisieren. Nun werde ich zwei drei Leute anfragen, ob jemand mit mir die Tour machen würde. Muss alles etwas schnell gehen und ein Anhänger mit 1,5T Zuladung müsste wohl geliehen werden. Ob der sehr günstige Bagger unter kalkulierbaren Aufwand, betriebsbereit gemacht werden kann, muss vor Ort abgeklärt werden, wenn nicht würden wir gleich zum zweiten weiter fahren und den kaufen, so hätten wir dann keine Leerfahrt. Auf der gleichen Tour könnten wir auch mit wenig Umweg die Einblasmaschiene mit Nehmen. Gesamt müsste ich dann ca. 8'500€ mitnehmen.

 

Sonntag 14. Juni 15

 

Heute nahm ich mir vor auf den Hausberg zu gehen, da das Wetter sonnig zu werden schien. Ich nahm das Faltrad mit, musste es aber weite Strecken schieben. Die vielen Nahmen der Almen und Hütten auf dem Venet (Hausberg) konnte ich mir noch nicht merken. Oben überlegte ich mir, ob ich noch auf das Jochel gehe oder lieber 100 Meter darunter die Berge und die Sonne genießen soll. Ich entschied mich für das Zweite. Der Blick in die Ötztaleralpen (eigentlich Pitztaleralpen) war herrlich und ich konnte die Ruhe in vollen Zügen genießen. Etwas entfernt weideten die Rinder, die alle in den letzten Tagen erst hier rauf gebracht oder getrieben wurden. Ich bin begeistert, wie schnell man vom Auszeithaus aus von Ruhe und dem Zauber der Berge umgeben ist.

Gestern Abend wurden nach alter Tradition riesen große brenende Kreuze an den Berghängen entzündet. Sah schon etwas mystisch aus.

Montag 15. Juni

Die Tage stehen im Zeichen, wie organisiere ich mein Leben im neuen Umfeld, wie arbeite und organisiere ich meine Aufgaben. Wo kaufe ich Bioprodukte ein, leider nicht so einfach. In Imst gibt und im Pitztal gibt es keinen Bioladen. Dann geht es auch darum geschäftliche und private Kontakte zu knüpfen. Bei den unmittelbaren Nachbarn bei denen ich es nicht gemacht habe, werde ich mich persönlich an der Haustür vorstellen und über unser Vorhaben informieren. Als ich mit dem Biobauer in Wenns sprach zeigte es sich, dass natürlich im Dorf über das Auszeithaus im Stil der stillen Post Infos zirkulieren.

Ich versuche nun intensive einen Minibagger zu organisieren, dabei musste ich feststellen, dass der österreichische Markt klein ist und Preisbestimmt, d.h. es gibt nichts Brauchbares unter 8'000€. Da kommt bei mir die Idee auf wie wärs mit einem Maschinenpool? Nun fand ich in der Nähe von Dortmund zwei geeignete Minibagger, der Eine sehr günstig aber mit Motorschaden, der Andere um die 5'000 aber funktionstüchtig. Ebenso in der Nähe eine Einblasmaschine für Dämmung Isocell und der Gleichen. Dies ließe sich mit einem Transport mit Anhänger organisieren. Nun werde ich zwei drei Leute anfragen, ob jemand mit mir die Tour machen würde. Muss alles etwas schnell gehen und ein Anhänger mit 1,5T Zuladung müsste wohl geliehen werden. Ob der sehr günstige Bagger unter kalkulierbaren Aufwand, betriebsbereit gemacht werden kann, muss vor Ort abgeklärt werden, wenn nicht würden wir gleich zum zweiten weiter fahren und den kaufen, so hätten wir dann keine Leerfahrt. Auf der gleichen Tour könnten wir auch mit wenig Umweg die Einblasmaschiene mit Nehmen. Gesamt müsste ich dann ca. 8'500€ mitnehmen.

 

Sonntag 14. Juni 15

 

Heute nahm ich mir vor auf den Hausberg zu gehen, da das Wetter sonnig zu werden schien. Ich nahm das Faltrad mit, musste es aber weite Strecken schieben. Die vielen Nahmen der Almen und Hütten auf dem Imsterberg konnte ich mir noch nicht merken. Oben überlegte ich mir, ob ich noch auf das Jochel gehe oder lieber 100 Meter darunter die Berge und die Sonne genießen soll. Ich entschied mich für das Zweite. Der Blick in die Ötztaleralpen (eigentlich Pitztaleralpen) war herrlich und ich konnte die Ruhe in vollen Zügen genießen. Etwas entfernt weideten die Rinder, die alle in den letzten Tagen erst hier rauf gebracht oder getrieben wurden. Ich bin begeistert, wie schnell man vom Auszeithaus aus von Ruhe und dem Zauber der Berge umgeben ist.

Samstag 13.Juni 15

Im Moment und sicherlich noch länger geht es um das Thema Kontakte knüpfen, vernetzen, private und geschäftliche Beziehungen aufbauen. So habe ich zu diesem Zweck eine Liste stellt. So suchte ich heute ein kleines Sägewerk auf und wollte abklären, ob die Möglichkeit besteht dass Holz aus den Wäldern der Umgebung zu kaufen. Leider war das Sägewerk geschlossen. Dann machte ich mich zu Martin Jehart, den ich schon vor zwei Jahren mal besuchte, der mit Stroh verschiedene Produkte herstellt und für seine Familie ein interessante Haus gebaut hat.

Er hatte Zeit für einen kleinen Schwatz. Ich erzählte ihm wie es mit der Planung des Umbaus steht, dass wir viel selbst machen würden und dazu auch immer die notwendigen Maschinen anschaffen würden. Er nannte dann gleich einige Leute, die dies oder Jenes können oder haben. Er schrieb mir auch die Adressen und die Telefonnummern auf. Ich bedankte mich sehr und wir verabredeten in Kontakt zu bleiben. Ich werde mich also mit den verschiedenen Leuten in nächster Zeit in Verbindung setzen.

 

Freitag 12. Juni 15

Heute versuchte ich die Fülle meiner Aufgaben für die nächste Zeit etwas zu sortieren. Mit dem Blick auf die Arbeiten auf der Baustelle, versuche ich einen Minibagger zu organisieren oder zu Kaufen. Dabei stehen die Fragen im Vordergrund, gibt es eine langfristige günstige Mietmöglichkeit zu mieten, oder ist ein Kauf (um die 5'000) und späterer Wiederverkauf nicht doch kostensparender. Ich denke ein kleine Bagger würde auch hilfreich sein, um schwere Materialien in die Höhe zu bringen, da ich in nächster Zeit meistens alleine arbeite.

Dann recherchierte ich noch für einen Drucker/Scanner, der unter Linux Läuft. Leider nicht so einfach. Mit der Entsorgungsfirma habe ich telefoniert und sie macht ein Angebot für die Entsorgung. Die TIWAG Elektrizitätswerk hat sich auf meine Anfrage noch nicht gemeldet. Mit TIWAG muss ich die Stromversorgung klären, denn die Versorgung wurde gekappt und muss für die Bauarbeiten umgesetzt und wieder hergestellt werden. Dann versuchte ich mit einem Unternehmer der mit Strohdämmung arbeitet Kontakt aufzunehmen, er war aber nicht zu Hause.

Des Weiteren bin ich dabei das tägliche Leben und die neue Existenz mit Allem was dazu gehört aufzubauen und zu organisieren. Leider musste ich feststellen, dass es im Tal und in Imst keinen Bioladen gibt. Zwar gibt es am Samstag einen Bauernmarkt, Weltladen und einen Bauernladen, der hauptsächlich Fleisch verkauft und große Gläser Jogurt. In allen Bereichen taste ich mich vor und versuche herauszufinden wie die Menschen hier im Tal dicken. Morgen will ich ein kleines Sägewerk besuchen und schauen welche Möglichkeiten es gibt für eine Zusammenarbeit.

Donnerstag 11. Juni 15

Zu hause sah ich, dass mir der Verkäufer das falsche Ladekabel für Handy mitgab. So musste ich mich heute gleich wieder aufmachen nach Imst und das richtige Kabel abholen. Der Tag versprach herrliches Wetter und das hebt ja die Stimmung. Die Vermieterin erzählte mir, dass hier der Frühling kalt und nass war und es nun erst richtig schön war geworden ist. In Imst suchte ich einen Bioladen, den es aber nicht gibt. Es gibt zwar einen Bauernladen von der Landwirtschaftsschule und am Samstag einen Markt auf dem die „Bauern“ ihr Produkte verkaufen.

Nach dem ich das Ding da um die Strahlen in den Kopf zu kriegen und hervorragend Schutzüberwacht zu werden, mit Strom aufgeladen habe tätigte ich mit Firmen Telefonate um z.B. Container für den Müll zu organisieren. Dann redete ich mit einem Computer um mich bei Bregenzer Peter anzukündigen. Er ist der Besitzer von den 7m² Land bei uns ist, das wir irgendwie ab tauschen oder erwerben möchten/ müssen.

Um 18 Uhr, mit hoher Gewitterneigung traf ich ihn beim Haus. Er meinte wir könnten doch einfach ab tauschen. Ich stockte und meinte es seien doch 500m² zu 7m². Er meinte das sei doch kein Land und für mich unzugänglich sei. Dann erzählte ich von unseren Interessen, dass wir ja gerne etwas Land über dem Bach erwerben würden.

Dann sah ich das Haus und die Arbeit die wartet und ich sah vor meinem geistigen Auge, was Schönes daraus entstehen wird.

Mittwoch 10. Juni 15

Heute wollte ich bei verschiedenen Leuten einen Antrittsbesuch machen. Zuerst führte mich mein Weg zur Sparkasse zu Herrn Stadler. Dabei konnten wir noch offene Punkte ansprechen und weiteres Vorgehen klären. Ich eröffnete noch mein persönliches Konto.

Dann suchte ich Herrn Hannes Seiser auf. Ich erzählte ihm, dass ich von nun an in Wenns wohne und von hier alles regeln und arbeiten werde.

Nochmals besprachen wir die Schritte die unternommen werden müssen. Zuerst müssen wir uns mit Bregenzer Peter einig werden, der das Dreieck von 7 m² auf unserem grundstück besitzt. Dann müssen wir mit der Gemeinde die Kommissionierung und die Arrondierung regeln. Dann könne wir den Bauantrag stellen.

Ich erzählte Hannes noch, dass wir einige Arbeiten zum Erhalt, sowie Bau vorbereitende Maßnahmen in nächster Zeit durchführen werden. Ich betonte, dass ich das aber nur im Rahmen des Legalen machen möchte. Dann meinte er dass es gut wäre, wenn wir noch dieses Jahr alles über die Bühne brächten, ich zeigte meine Überraschung über diesen Umstand, da ich geplant hatte noch dieses Jahr einen Raum bewohnen zu können. Schaumer mal.

Dann fuhr ich mit dem Rad nach Imst, dort wollte ich einige notwendige Dinge in Second Hand kaufen. Zuerst besuchte ich das Büro des Anwalts Schllthaler und wollte mich Frau Mark vorstellen, mit der ich immer in Kontakt bin. Sie war aber nicht im Büro. Nach dem ich eine Tasse, eine Müslischale und eine kurze Hose gekauft hatte, fraget ich im Second Handladen, ob sie auch ein Handy verkaufen würden? Er hatte eines für 15€. Dann verstrich einige zeit, bis die Prüfung der Funktionsfähigkeit abgeschlossen war. Dann musste ich zu so einem Handyladen, den ich in meinem leben nie zu betreten wünschte. Ich fürchtete mich davor, von einem Verkaufsschnösel bequatschen lassen zu müssen. Im Zentrum in das ich mich schicken ließ, gab es drei solcher Läden. Dann ging es schnell und der Verkäufer hielt sich vornehm zurück. Zum Schluss ging ich um 20€ erleichtert und mit einer Prepaid Karte mit 10€ Guthaben aus dem Laden. So gegen 16 Uhr erreichte ich den Bus nach Wenns.

Gegen Abend kündigte sich ein Gewitter an. In gewissermaßen war es mein erste Arbeitstag hier im Pitztal mit reichlich Herausforderungen und Aufgaben auf die ich mich freue. Ich wurde mir nochmals bewusst, dass auch hier in Österreich die Verwaltung und die Behörden einen gemächlichen Trott gehen, weil auch hier Alles sein Ordnung haben muss.


Dienstag 9. Juni 1 s5

Ankunft:

Heute packte ich Sack und Pack in VW-Bus, Gesa brachte mich nach Wenns, dabei begleiteten uns Ben und Max. Auf dem Weg konnten wir noch Sehen wie große Ereignisse (Geh Sieben) Ihre Schatten nach werfen. Auf der ganzen Strecke begegneten uns hunderte einfacher Menschen sich als Polizisten getarnt hatten, die die angeblich Mächtigen aber gewaltbereiten dieser Erde vor dem gemeinen Volk, das zwar den Auflauf bezahlen muss, zu schützen.

Nach dem wir die Grenze zu Österreich überfahren hatten, begegneten wir wieder einer Unmenge von Polizisten und entsprechenden Fahrzeugen. In Österreich wirft allerdings ein Großereignis seine Schatten voraus. Hier treffen sich am nächsten Wochenende die wahren Mächtigen aus Finanz und Wirtschaft zu einem konspirativen Treffen. Die hinter der Fassade ebenso Gewaltbereit sind wie die vom Geh Sieben.

Wie näher wir Wenns kamen um so klarer zeigte sich uns die Sonne. Gesa steuerte geradewegs die Pension Wiesengrund an, wo ich in nächster Zeit wohnen werde. Frau Regensburger begrüßte uns und wir machten uns gleich zu Haus.

Am Haus angekommen konnten wir gleich einige Nachbarn begrüßen und einen kleinen Schätz halten. Gesa Ben und Max verschwanden im Haus und suchten Schätze nach Schätzen. Ich betrachtete das Haus zum ersten mal von Seite der Eigentümer her. Nebenan lief die Heubelüftung vom Nachbar , er meinte dass bis 22 Uhr laufen würde. Das ist ein Fakt der auch zum Haus gehört. Die Sonne machte die tolle Lage wieder deutlich sichtbar. Die Nachbarn sind froh dass mit dem Schandfleck endlich was geschieht und dass es viel zu tun gibt. In den nächsten Tagen werde ich das Gras mähen. Stefan sprach mich auch zum Thema Dorfbrunnen an, dass es vielleicht wegen der spielenden Kinder besser wäre, ihn etwas zu versetzen und wir etwas Land dazu geben werden.

Drecksarbeit für die zukünftige Werkstatt

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Wildwasserverbaung Küchenkubus

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Wer hat die Betten schon gezählt?

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Es lehment sich gut mit Lehm

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Conny's Erlebnisbericht

Auders 509 vom 01.06.-7.6.2019

Nach 18 Stunden mit dem ÖV von Flensburg nach Auders, ausgeruht und entspannt gereist.(Nachtzug, Rex, Bus und per Anhalter)

Sa.:     Ankunft, schauen, planen
So.:     Tageswanderung zur Galflun-Hütte auf 1961m durch Wälder, über Almwiesen und über        Schneefelder
Mo.:     Betonanmischung- und schüttung für den Untergrund der Fliesen im Flur vor der Heizung
Di.:     Boden in der Ferienwohnung mit Folie als Rieselschutz versehen und Unterkonstruktion für     den Holzfußboden hergestellt; abends Materialbeschaffung von Holzspäne aus dem     Sägewerk mit Unterstützung der netten Nachbarn
Mi.:    Vorbereitung und Arbeitsplatz einrichten, um insgesamt 5,5 to Sand-Späne-Kalk-Wasser-    Gemisch mit Betonmischer herzustellen und per Eimer ( 100 te…) in den 1. Stock in die     Ferienwohnung per Seil  zu ziehen, damit Franz dieses Gemisch als Schallschutzfüllung     zwischen die Holzunterkonstruktionen feststampfen kann
Do.:    Weitere Füllungen hergestellt und vieeeele Eimer hochgezogen bis der Fußboden der ganzen     Ferienwohnung mit diesem Gemisch versehen ist
Fr.:    Nach dem Frühstück Abfahrt nach Flensburg


Ich werde oft gefragt, warum ich in meinem Urlaub zum Arbeiten nach Österreich fahre. Hierfür gibt es einige gute Gründe, ich werde hier mal ein paar erläutern:
Das Arbeiten in diesem Haus, der Franz und die Umgebung

Beim Bauen mit Franz erlerne ich immer wieder neue handwerkliche Fähigkeiten, die ich evtl. mal an einem anderen Ort gebrauchen kann. Ich erkenne durch diesen Bau immer wieder, dass individuelle Lösungen möglich sind; lerne neue Materialien kennen; viele Dinge werden wieder verwertet, alte Türen werden zu Schränken, alte Truhen zu Wänden und alte Treppenstufen zu Regalen gebaut; alle bisher entstandene Räume sind einzigartig, mit vielen kleinen liebevoll gestaltete Details  und keine 0815 Räume. Am Ende des Tages weiß ich, was ich heute geschafft habe ( im Gegensatz zu meiner pädagogischen Arbeit in FL, dort sehe ich erst nach Jahren, was ich mit meiner Arbeit geschafft habe)
Ein Tag setzt sich aus Arbeiten und Pausen zusammen, wobei er sich nicht nach Uhrzeiten , sondern nach Gegebenheiten orientiert. Ganz anders als zu Hause….
Die Gespräche mit Franz lassen mich manchmal noch lange nachdenken. Themen gibt es genug, um mit ihm über „Gott und die Welt“ zu reden und zu philosophieren. Auch wenn Franz schon  sehr  spezielle Einstellungen zu bestimmten Themen hat, finde ich es immer wieder bereichernd, mich mit ihm zu unterhalten.
Der Ausblick beim Arbeiten und Ausruhen auf die wunderschöne Bergwelt , der kleine rauschende Bach neben dem Haus, die Grillen auf den Wiesen etcpp. sind einfach traumhaft und setzen bei mir wohlige Glücksgefühle frei.


…. und außerdem werde ich bekocht und bekomme täglich leckeren Cappuccino …..das ist doch Erholung pur…….

Merci und viele Grüße aus Flensburg
Conny

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Sonnensegel Ferienwohnung

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5.5 Tonnen über eine Rolle

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Abendstimmung

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Dachterrasse nun verbrettert und verblecht

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Bereit für Klamotten

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Gehörte schon immer zum Haus

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Erbaut Ano 2019 Peter und Franz

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Berichte Mai

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Ein Bild vervollständigt sich

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Reste der Küchenplatte

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English daily report

Today we got some visitors from Northern Ireland, Marc and Allison. At the moment they are traveling with a motorhome through Europe. They want to visit old friends, like Johannes. For dinner we did pancakes, they tasted very well, so they were eaten quickly. Franz is incapacitated for a short period, because of a tooth, which hurts. So  the daily report will appear only sporadically.
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Gangdecke und Besuch

43. Tagesbericht

 

Wir bekamen gestern Besuch von einem der Vereinsmitglieder, Johannes, seine Tochter und deren Freundin. Franz und ich vollzogen dennoch planmäßig unsere Arbeit. Wir arbeiten in dem „Gang“ im Werkzeugraum. Ich schraubte Balken an damit man darauf die Plane und die Bretter anbringen konnte. Es war eine Arbeit wie die letzten Tage, nur mit mehr Vorbereitung. Da sich in der Woche sehr viel Verschnitt anhäufte, schnitt ich diesen wieder gerecht zu und stapelte diesen wieder.

 

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Die zweite Decke

42. Tagesbericht

 

Da wir die erste Decke gestern schon fertigstellten, war heute die zweite an der Reihe. Bei dieser hatten wir die Probleme mit der Kreissäge, Materialien und Werkzeugen die uns den Platz zum einfachen Arbeiten erschwerten. Wir bauten uns so gut es ging mit Schahltafeln eine, wie Franz es nannte, Tanzfläche, da wir viele Lücken lassen mussten aufgrund der bereits erwähnten Werkzeuge. Zum bedecken der Decke nutzten wir auch andere, breitere Bretter, da wir anderen gestern aufbrauchten. Zusammen stemmten wir alle Hürden und Probleme und die Decke konnte heute fertiggestellt werden.

 

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Deckenarbeit im Raum der Stille

41. Tagesbericht

 

Nachdem wir die letzten Tage draußen aufräumten konnten wir verfügbare Bretter verwenden um die Decke im „Raum der Stille“ anzubringen. Davor wechselten wir noch verbogene Balken aus, welche die Stützen für die Decke sind. Es wurden die Bretter verwendet die übrig geblieben waren von denen die wir für Mario herrichteten. Es ging überraschenderweise perfekt auf. Alle Bretter wurden genau und passen für die Decke verwendet und auch die Schrauben gingen bis auf die Letzte genau auf. Die fertige Decke kann man auf den Bildern betrachten.

 

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Kamin verputzen und Bretter schneiden

39. Tagesbericht

 

Nachdem ich alle das Bad noch aufräumte, putzte und kleine Nacharbeiten tätigte, verputzte ich mit Franz zusammen den Schornstein, welcher durch die Ferienwohnung führt. Franz schnitt die Kanten zuerst, damit wir eine Rundung gestalten konnten. Das Material mit dem wir arbeiteten war von der Konsistenz absolut unterschiedlich zum Lehm. Ich machte die Glätte und Franz besserte nach und machte die Kanten, welche dann zu eine Rundung bekamen, siehe Bild. Den restlichen Tag schnitt ich Bretter, welche in den Jahren zuvor draußen gestapelt wurden. Diese transportierte ich dann in den Heizungsraum oder in die „Garage“, zum verstauen und trocknen. Franz arbeitete dann noch am Bad, verlegte Fliesen und den Boden weiter.

 

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Zwei Männer, zwei Bäder

38. Tagesbericht

 

Ich begann die Arbeit an der letzten Wand im Bad. Diese Seite war außergewöhnlich schwierig, da sie so viele Kanten und Ecke hat. Doch ich vollführte meine Arbeit ziemlich entspannt. Das fertige Werk kann man auf den Bildern begutachten. Als ich fertig war, blieb sogar 1/3 an Material übrig. Franz arbeitete weiter im oberen Bad und verlegte mit grübeln und zweifeln die Fliesen. Meiner Meinung nach sieht das Bad sehr professionell gemacht aus. Morgen müssen wir uns neue orientieren und den weiteren Arbeitsverlauf besprechen.

 

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Franz legt Fliesen

37. Tagesbericht
Ich führte meine Arbeit fort. Verputzte das Bad weiter mit dem Edellehmputz. Ich kam nun zu der Steinwand. An dieser musste ich besonders genau arbeiten, denn wenn der Lehm mit diesen Steinen in Berührung kommt, würde ein Farbton darauf haften bleiben. Franz baute eine Abdeckung vor die Solarleitungen, im Bad. In diesem Bad fing er an mit dem Fliesenlegen. Es war ein ziemlich simpler Tag.

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Bathman

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Das Bad wird verputzt

36. Tagesbericht

 

Da wieder Schnee gefallen war, fegte ich Heute-morgen die Solar und die Fenster frei. Dies war ja nur zum Start in den Tag. Mit Franz zusammen rührte ich dann einen Edellehmputz an. Er ist hell-orange. Dieser wird im Bad, der Anliegerwohnung, aufgetragen. Die Vorarbeit bestand daraus: den Boden vollständig abdecken, Türrahmen und Haftgrundierungen mit Klebeband abkleben und so weit wie möglich in diesem Bad Platz zum arbeiten schaffen. Nachdem ich zuvor eine Woche mit einem sehr groben Lehmputz arbeitete, wirkte der Edellehmputz auf mich wie Zuckerwatte. Trotz dessen, dass das Material gut zu verarbeiten war, stellte sich der Arbeitsplatz als Herausforderung dar. Bis jetzt hatte ich immer eine große Fläche. Diesmal wurde ich mit Ecken, kleinen Flächen und einer Steinwand konfrontiert. Es war eine sehr mühselige Arbeit, aber umso stolzer ist man hinterer wenn man sie begutachten kann.

 

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Aufgeräumt und aufgebaut

34. Tagesbericht

 

Ich habe heute das Verputzen der ersten Schicht beendet, mit dem aufräumen des Arbeitsplatzes. Danach haben wir noch ein Paar einzelne Arbeiten erledigt um den Raum etwas schöner zu gestalten. Wie zum Beispiel die Farbe des Lehms, welcher durch arbeiten dort hingelangt war, zu entfernen und noch Kabelrohre zu fixieren. Unter anderem auch, worüber ich mich sehr freute, den Boden erneuert bzw. ausgebessert, wie im Bild erkennbar. Am Nachmittag, bis hin zum späten Abend, baute Franz noch ein Bett. Dies ist der Ersatz für das bereits im Gästezimmer vorhandene. Es muss ersetzt werden da es viel zu groß ist, was gar nicht für den Räume geeignet ist. Auf dem Bild kann man das so ziemlich fertige Produkt sehen.

 

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Nord-Ost (Stadl,Anbau) Heizung in betrieb

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Auf den Putz hauen

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Rüdigers Impressionen

Rüdigers Impressionen im Auszeithaus März 2019

 

 

 

Nach langer Zugfahrt holt Franz mich an der Haltestelle in Wenns (Piztal) ab. Es geht noch ein paar 100 Meter weiter in steilen Kurven bergauf, die mir nach dem langen Sitzen guttun. Franz geht auf dem Weg noch schnell einkaufen, hat mich aber flugs mit seinem E-Bike wieder eingeholt.

 

Im Auszeithaus angekommen, geht es die noch rohen Betontreppen mit provisorischem Geländer in die 2. obere Etage, wo mich ein schlicht aber sinnvoll eingerichteter Multifunktionsraum empfängt.

 

Eine Küchenzeile, ein Stubenofen, Tisch und Stühle, zwei Wippsessel und einen Tisch, der aus Karton und Brettern besteht. Der obligatorische Laptop darf natürlich nicht fehlen, mit dem Franz sich die Welt materiell und ideell ins Haus holt. Eine Glastür führt zum Balkon und gibt den Blick in die Piztaler Bergwelt frei – genau wie das breite Fenster am Tisch.

 

Drei Türen führen in die nach Norden liegenden Schlafzimmer. In diesem Fall für Franz, Flo und mich.

 

Nach dem schnell zubereiteten Abendessen zeigt Franz mir, nicht ohne Stolz, das ganze Haus. In der im Erdgeschoss befindlichen, fast vollständig fertigen Ferienwohnung, hat eine befreundete Familie (Peter, …) einige Tage Ferien gemacht.

 

In allen anderen Räumen, zum Beispiel in denen für die Auszeitbewohner*innen, wird noch eifrig gewerkt, gemalert und installiert. Alles mit reiflicher Überlegung, stilvoll und schlicht, dem Charakter des Hauses angepasst – und vor allem funktional.

 

In der ersten Nacht wälze ich mich auf der ungewohnten Matratze hin und her, bis ich auf die glorreiche Idee komme, mir die zweite Bettdecke unter zulegen – dann ist die Unbequemlichkeit vorbei.

 

Auch hier verzichte ich nicht auf die zur Gewohnheit gewordenen Fünf-Tibeter-Übungen, die auf dem etwas stumpfen, gelauchten Holzfußboden etwas mehr Einsatz als zu Hause erfordern.

 

Franz hat sich für heute frei genommen für eine gemeinsame Rad-Bus-Fuß-Tour in die zum großen Teil noch schneebedeckte Bergwelt. Zurück von der Tagestour ist Flo im Haus, leider etwas erkältet, was sich aber in den nächsten Tagen immer weiter bessert.

 

Am Abend sitzen wir noch im Gespräch am prasselnden Stubenofen hinein.

 

Am nächsten Tag geht’s für mich wieder auf Wanderschaft in die heiter bis wolkige noch winterlich anmutende Bergwelt. Nur vereinzelt zeigt sich ein wenig grün und ein paar Blümchen. Ich genieße das Wandern in der für mich als Flachlandtiroler so ungewohnten Natur. An einer kleinen Kapelle setze ich mich auf eine Bank zur Meditation – nach weiterer Wanderung geht’s bis zu einer ganz neu und schön gestalteten Meditationskapelle mit herrlichem Ausblick. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, denn kurz vor dem Auszeithaus fängt es an zu tröpfeln, um später in richtigen Regen zu mutieren.

 

Müde und erschöpft, gestärkt von einer kleinen Brotzeit nach dreieinhalb Stunden Wanderung ruhe ich mich erstmal aus. Danach treibts mich nochmal raus, diesmal in den Ort, um für unsere kleine Gruppe etwas einzukaufen. Leider finde ich nicht den bevorzugten Einkaufsladen und bringe unerwünschten Produkte mit, die als unbiologisch verachtet werden.

 

Abends ist wieder gemütliche Gesprächsrunde und Lesen bzw. Laptop angesagt.

 

Der nächste Tag führt mich auf ähnlichem Weg wieder zur Meditationskapelle. Am Nachmittag finde ich dieses Mal zum Glück auch den M-Preis-Laden, um biologische Sachen einzukaufen.

 

Wie an den Vorabenden sitzen wir am warmen Ofen und tauschen Gedanken und Ansichten aus.

 

Ich bin dankbar für eine schöne Zeit hier im und um das Auszeithaus, die mich aus dem gewohnten Umfeld in eine für mich besondere Lebenswelt geführt hat.

 

Ich denke es ist gut von Zeit zu Zeit mal in anderen Lebensumständen zu sein und sein eigenes Leben aus einer neuen Perspektive zu sehen. Meine besten Wünsche für Haus und Bewohner*innen begleiten dieses einzigartige Projekt.

 

 

 

In Freundschaft verbunden

 

 

 

Rüdiger

 

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Dritter Mitarbeiter

Gernot und ich bildeten heute ein Team. Mit vereinten Kräften viel es uns sehr leicht die restlichen, noch notwendigen, Platten anzubringen. Wenn ich mit dem Planen des Zuschnitts der Platten beschäftigt war schraubte fixierte Gernot noch die freien Stellen bei den bereits angebrachten Platten. Dieses Projekt haben wir heute abgeschlossen. Somit geht es morgen an die erste Schicht des Putzes auf den Lehmbauplatten.  Franz beschäftigte sich wie bisher mit den Leitungen für die Heizkörper. Auf einem Bild kann man ihn sehen während er gerade mit einem Bunsenbrenner lötet.

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Lehmbauplatten und Heizkörper

Ich startete heute komplett unabhängig mit der Arbeit. Ich fand eine Ersatzlösung zum schneiden, damit wir keinen so großen verbrauch von Stichsägeblättern haben. Wenn wirklich nötig nutzte ich die Flexmaschiene, jedoch auch nicht all zu oft da sich der Staub in der ganzen Wohnung überall absetzt, unter anderem auch an der Decke, die bereits weiß ist. Franz und ich brachten in dem Raum der Stille die Heizkörper an. Gegen 14 Uhr traf unser Gast Gernot ein. Er wird uns ab morgen bei der Arbeit unterstützten.

 

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Werkzeugverschleiß

Ich trug die Lehmbauplatten weiterhin auf. Während der Arbeit wurde ich immer wieder mit dem gewaltigen verschleiß der Werkzeuge konfrontiert. Ich schneide die Platten mit dem Kappmesser und der Stichsäge. Da die Platten aus hartem Material bestehen, was auch Steine enthält, nutzten sich die Klingen schnell ab. Bei der Stichsäge brechen die Zähne ab. So habe ich schnell fünf klingen verbraucht. Auf einem der Bilder kann man den ganzen Aufbau der Wände sehen. Franz beschäftigte sich mit dem verlegen der Leitungen für die Heizkörper.

 

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Schwere Lehmbauplatten

Nach meinen erholsamen Urlaub, wurde ich leider krank und musste mich bis gestern noch schonen. Heute starteten wir wieder voll durch. Wir entfernten die Papierabdeckungen für die Holzbalken, da Franz zuvor die Decke und die Wände mit einem Kalk- und Wassergemisch weiß färbte, wie auf dem Foto ersichtlich. Die Lehmbauplatten waren dran an die Wand angeschraubt zu werden. Da sie ein angenehmes Wohnklima erzeugen durch ihre Eigenschaft viel Feuchtigkeit aufzunehmen und dann wieder abzugeben. Wir hoben die schweren Platten von dem Erdgeschoss (Stadl) bis in das Dachgeschoss um sie dort zu verarbeiten. In der letzten Woche bekamen wir Besuch von Rüdiger, mit ihm zusammen machten wir eine Pizza, den Teig machten wir natürlich selbst. Heute kam uns auch leider wieder der Schnee besuchen. Ich freute mich eigentlich schon auf den Sommer.

 

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Die ersten Gäste im Anbau

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Abschluss der Anliegerwohnung

Tagesbericht 26.
Wir arbeiten weiter in der Anliegerwohnung. Es mussten noch zwei Wandbereiche verputzt werden. Davor habe ich sie mit einem Klebematerial bestrichen, damit der Lehm besser hält. Franz brachte Bodenleisten an während ich die Terrasse saugte, eine Halterung, mit Magneten, für einen kleinen Schrank über dem Bett anbrachte und noch einmal durch-kehrte. Damit diese Wohnung abgeschlossen wird. Voraussichtlich auch da wir ja am Sonntag Besuch bekommen. Dies ist vorerst mein letzter Tagesbericht, da ich für zwei Wochen wieder nach Hause fahre.

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Aufräumen und edelputzen

Tagesbericht 25.

 

Ich hievte zwei Bohlen durch das Fenster nach draußen. Währenddessen fragte Franz den Nachbarn nach zwei großen Lüsterklemmen. Am Sonntag sind die ersten Gäste angekündigt, daher räumten wir die Anliegerwohnung auf und machten uns an die letzten Fertigstellungsarbeiten. Heute lernte ich in dieser Wohnung das verputzten mit Lehmedelputz. Es bereitete mir ausgesprochen viel Freude, wie auch schon gestern mit dem verspachteln. Dies war der letzte Arbeitsschritt im Thema: ökologischer Wandaufbau im Auszeithaus. Mit der heutigen Arbeit eingeschlossen, den Lehmfertigputz aufzutragen, habe ich alle Arbeitsschritte ausgeführt und habe einen kompletten Wandaufbau erlernt.

 

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Spachteln und nochmal spachteln

Tagesbericht 24.

 

Heute auf der Baustelle, war es noch etwas ungewiss was wir als nächstes tun werden. Dann haben wir uns jedoch dafür entschieden Gipsfaserplatten an die Trennwand zum Bad anzubringen, wir arbeiteten wie bisher. Da nun an jeder Trennwand min. eine Gipsfaserplatte angebracht war, wurde es Zeit ordentlich zu verspachteln. Ich spachtelte die Wände und Franz wie immer die Decke. Ich muss sagen, dass es eine Arbeit ist die sehr viel Spaß macht. Sie benötigt gewisse Kraft und Fingerspitzengefühl. So verspachtelte ich alle Wände mit der ersten Schicht. Welche dazu da ist die Ritzten und Lücken zu füllen. Die zweite Schicht muss nachdem die erste Schicht trocken ist aufgetragen werden. Sie wird großflächig verteilt und ist dazu da eine glatte und ebene Wand zu schaffen.

 

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Zusammengebrochen

Tagesbericht 23.

 

Auf der Baustelle schraubten und nagelten wir wieder, erst die OSB-Platten und dann die Gipsfaserplatten an das Gerüst vom Stauraum, im Bad an, siehe Bild. Um eine Senkrechte Ebene für die Fließen zu schaffen., widmeten wir uns der Duschwand. Rechtzeitig traf auch die Duschwanne ein. Wir klebten eine Gipsfaserplatte an, mit einem speziellen Kleber. Diese Arbeit musste schnell vollzogen werden, aufgrund des schnell trocknenden Klebers. Ich stellte heute leider fest, dass ein Überdach für ein Holzlager aufgrund der Schneemassen und einer Dachlawine zusammenbrach. Franz und Peter fuhren am späten Nachmittag mit dem Schlepper zum Sägewerk um das Sägemehl zu holen.

 

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Boden, Decke und Kuh

 

Tagesbericht 22.

 

Ich setzte an der Arbeit von gestern an mit der Stauraum-ecke, indem ich den Boden mit OSB-Platten-Resten verlegte, siehe Bild, und das Gerüst für die Wand und Tür baute. Franz spachtelte weiterhin. Für den Zwischenraum im Boden benötigen wir ein Sägemehl-sand-kalk Gemisch zur Schalldämmung. Wir fragten Peter ob er uns das Sägemehl vom Sägewerk transportieren kann. Er willigte ein. Dazu bauten wir seinen Schlepper um. Wir halfen ihm noch im Kuhstahl einen Kälberbox zu bauen, da eine Kuh voraussichtlich am Sonntag ein Kalb gebärt. Das Wetter war heute wunderbar, ich verspürte den Wunsch mir einen Sonnenschlaf zu genehmigen.

 

 

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Bauen und schleppen

Tagesbericht 21.

 

Meine Aufgabe bestand heute darin die Stauraum-ecke vom Bad mit Holz zu verkleiden. Bei der Trennwand als auch die Dachseite, siehe Bild. Franz spachtelte die Decke und ging später zum Essen und Material einkaufen. Ich war schon vor seiner Rückkehr fertig, also habe ich Holz-Vorräte aus dem Stall in den Heizraum getragen und gestapelt. Aus dem ganzen Haus habe ich noch Verschnitt in den Heizungsraum geräumt und zum Schluss noch sechs schwere Lehmbauplatten in die zukünftige Ferienwohnung getragen. Am Ende meiner Kräfte ließ ich den Abend ausklingen.

 

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Flockiger Tag

Tagesbericht 20.

 

Heute haben wir uns vorgenommen Isoflock in die Kammern der Wände einzufüllen. Wir haben insgesamt 5,5 m³ Zellloseflocken eingeblasen. Nach einer kurzen Einweisung wurde ich damit beauftragt die Säcke, welche mit Isoflock befüllt waren, in den Zellofanten einzufüllen. Währenddessen schnitt Franz Löcher in die Airstop-Folie um das Isoflock hineinzublasen. Dies wurde so lange gemacht bis wir kein Material mehr hatten. Zum Schluss werden die Löcher noch mit einem speziellen Klebeband abgedeckt. Um alle Wände noch füllen zu können muss Franz noch Material bestellen, dieses wird am Freitag eintreffen.

 

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Disziplinierte Arbeit

Tagesbericht 19.

 

Heute Nacht wurde schon Schnee vorhergesagt, wir trotzdem mit 30 cm überrascht. Also beschäftigten wir uns am Vormittag mit Schnee schaufeln. Endlich auf der Baustelle bekam wieder jeder eine Aufgabe. Ich war mit der Trennwand des Bades beschäftigt während Franz Löcher in die Wand zur Hauswand bohrte. Dies waren Vorbereitungen um den Hohlraum innerhalb der Wand, zur Dämmung, mit Isocell zu Füllen. Ich brachte die OSB-Platten an die Ständerkonstruktion an. Darauf befestigte ich wieder Gipsfaserplatten, wie auf dem Bild ersichtlich. An Ende der Arbeit räumte ich den Arbeitsplatz auf, um am nächsten Tag wieder mit einer neuen Aufgabe zu beginnen. Heute haben wir sehr diszipliniert gearbeitet. Jeder wusste was er zu tun hatte und hat auch seine Aufgabe zu ende gebracht.

 

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Jurassic Bad

Tagesbericht 18.

 

Heute begannen wir mit dem Bad der Ferienwohung. Dafür mussten erstmal alle Werkzeuge und Materialien welche dort Abgestellt wurden, in das kleine Zimmer der Ferienwohung geräumt werden. Als wir endlich fertig damit waren, bohrten und schnitten wir Löcher in den Rohbauboden um die Kabelrohre zu verlegen. Für die Dusche wurde der Boden zweifach mit OSB-Platten (So etwas ähnliches wie Spanplatten) ein Grund zugeschnitten und angeschraubt. Es wurden noch Löcher für den Abfluss und die Wasserleitung geschnitten. Nachdem dies geschehen war, wurden Aufgaben verteilt. Ich widmete mich dem Grundgerüst für die Trennwand vom Bad, siehe Bild und Franz füllte noch Ritzten zwischen Boden und Wand mit Gips aus, siehe Bild. Nach einer erlebnisreichen Woche endlich Wochenende.

 

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Fertige Trennwände der Zimmer

Tagesbericht 17.

 

Auf der Baustelle beschäftigte ich mich mit den letzten Gipsfaserplatten, der Trennwand zwischen den Zimmern. Währenddessen Franz die Dosen für die Steckdosen und Schalter einbaute und die Kabelrohre mit diesen verbindete, siehe Bild. Damit wir durch die Rohre die Kabel gut durchziehen oder schieben können, habe ich diese mithilfe eines Metallbandes fixiert. Somit waren die verputzt bereiten Wände geschaffen. Wir suchten uns noch das Material für den nächsten Tag aus und beendeten die Arbeiten für heute. An dieser Stelle möchte ich mich noch bei meiner Mutter bedanken, dass sie mir diese schöne und erfahrungsreiche Zeit ermöglicht.

 

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Imst-Einkauf

Tagesbericht 16.

Da wir unser Budget letztens überschritten hatten waren wir drauf und dran zu sparen. Jedoch muss man auch essen. Wir machten uns also heute nach Imst auf, mit Fahrrad und Bus, um Arbeitsmaterialien und Nahrungsmittel zu kaufen. Auf dem Weg zum MPREIS stöberten wir in zwei Secondhand Läden, auf der Suche nach Kopfkissen wurden wir leider nur fündig im Falle von Bettwäsche, Kleiderbügel und eines „Ghettoblasters“ (kleine Stereoanlage) für Franz. Nach meinem Einkauf im MPREIS und Franz seinem im Baumarkt bestiegen wir wieder den Bus. Eine Station vor unserer Haltestelle wurde der Bus von Schülern förmlich überrant. Ich fühlte mich wie in einer U-Bahn in China. Ein dauerhaftes Gedränge und gequetschte. Der ein oder andere Freuden- oder Schmerzensschrei durchdrang den ganzen Bus. Endlich konnten wir Aussteigen. Uns stand jedoch noch das Erklimmen des Berges bevor. Mit unseren schweren Rucksäcken und der strahlenden Sonne wurde der Weg zu einer Hürde. Oben angekommen genoss ich noch das Wetter und ließ meine strapazierten Muskeln sich erholen.

 

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Isocell und Brotschnitt

Dienstag, 5. Februar 2019

 

Tagesbericht 15.

 

Nach einem langem Frühstück mit intesiven Gesprächen gingen wir an die Arbeit. Ich war schon so weit, dass ich selbstständig arbeiten konnte. Ich schnitt also die das Dämmungsmaterial (Schalldämmung) zu und befestigte es in der Trennwand zwischen den Zimmern, wie auf dem Bild ersichtlich. Als ich in der Arbeit vertieft war, wurde ich plötzlich von Franz herausgerissen, da wir eine Lieferung von Isocell erhielten. (Isocell ist eine Füllung welche neben dem Dämmmaterial eingeblasen wird.) Nach dem alle Säcke verstaut waren ging ich wieder an meine Arbeit, jedoch gelang es mir nicht mehr in den ursprünglichen Fluss zurück zu gelangen. Mir widerfuhren ein Paar ungenaugkeiten, welche zu einem geringen aber für mich ärgerlichen Materialverschleiß führten. Doch man lernt ja bekannterweise aus Fehlern oder wie Franz immer sagt „versuchen wir einen Schuldigen zu suchen oder eine Lösung?“. Also gab ich mir mühe die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Am Abend, als wir Brotzeit machten, schnitten wir uns ein Paar Scheiben ab mit unserer „Brotsäge“ (Kappsäge), siehe Bild.

 

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Putzen und Trennen

Tagesbericht 14.
Nach einem entspannten Wochenende, starteten wir auch so in den Tag. Über das Wochenende hatten wir besprochen, dass der Montag ein Putztag wird. Dies traf dann erst verspätet ein, nach den Arbeiten auf dem Bau. Heute bauten wir eine Trennwand, wie im Bild ersichtlich, zwischen zwei Zimmern. Dieses Arbeit erledigten wir sehr zügig, da wir mittlerweile eingespielt waren. Als wir damit fertig waren, war es jedoch in einem Zimmer noch sehr dunkel, da wir den auf dem Dachfenster liegenden Schnee noch nicht runter-geräumt hatten. Während ich mich darum kümmert, natürlich mit Sicherung, beschäftigte Franz sich mit dem Putzten der Wohnung. Mithilfe von Schmierseife wurde die ganze Wohnung einmal „durchgespült“. Seit dem haben wir jetzt überall Licht und ein sauberes Haus. Wir nutzten auch noch das schöne Wetter und Licht um zwei Maschinen Wäsche zu waschen und an die Sonne zu hängen.

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Die schnelle Wand

Tagesbericht 13.

 

Am morgen nach dem Frühstück, beschäftigten wir uns mit der Haushaltskasse des Januars und wir mussten mit erschrecken feststellen, dass wir über die Stränge geschlagen haben. Wir verbrauchten in den letzten 15. Tagen, 50 Euro mehr pro Person als wir uns vorgenommen haben. Dies ist nicht zu entschuldigen und wir nahmen uns vor in Zukunft, innerhalb unseres Budgets zu bleiben. Danach verlegten wir weiter die Elektrorohre, in der Wand und am Fußboden. Als dies geschehen war konnten wir uns mit der Sparschalung, der Trennwand zwischen den Räumen der zukünftigen Ferienwohnung, beschäftigen. In einer „hauruck“ Aktion brachten wir noch die Gipsfaserplatten, auf die Sparschalung, mit dem Pressluftnagler an. Dies bereitete mir sehr große Freude. Schlussendlich kann ich sagen, dass der Tag von großer Motivation erfüllt war, woraus großer Erfolg entstand. (Hurra es kommt ein faules Wochenende)

 

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Die Wand

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