Gschichten mit den Schichten

Im Zuge der Oberflächenverfeinerung an den Wänden entdecke ich wieder die verschieden Schichten, Baustoffe, Farben und Tapeten. Ich glaube seit etwa 120 Jahren haben etwa drei bis vier Epochen ihre Spuren hinterlassen. Bis hin zu den schönen Tapeten und dem praktischen Glätteputz der 70 Jahre. Für mich stellt sich nun die heikle Frage, was ist es wert von der Geschichte des Hauses zu zeigen, aufzunehmen und zu bewahren? Dann was lässt sich mit den neuen alten Materialien wie selbst gemixter Kalkputz noch verwenden? Wo will und kann ich den Lehmputz sinnvoll und konstruktiv praktikabel einsetzen? Gehören immer wieder entstehende Risse zur Geschichte der Mann sich fügen muss? Fragen über Fragen, deren praktischen Antworten du lieber Leser nur bei einem Besuch sehen kannst.

Einige Stellen werde ich vermutlich als Kunstwerke an der Wand partiell zeigen. Andere Flächen werde ich Bauüblich überklagsen und später übermalen. Was ich suche aber auf dem Markt nicht mehr zu kaufen ist sind Gazebänder aus Baumwolle, nur noch das übliche Kunststoffgewebe. Lange wurden solche Gazebänder noch von den Chirurgen beim Gipsbein verwendet.

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Kommentare: 1
  • #1

    Maria (Samstag, 11 Juni 2016 23:44)

    Kunst am Bau - seeeeehr schöööööön!
    Maria